„Let it be“ console for sale

Sie wollten schon immer etwas Besonderes haben, etwas das zur Geschichte der Musik beitrug? VintageKing bietet Ihnen nun die einmalige Gelegenheit ein Stück Musikgeschichte in Ihr Homestudio zu holen. Eine gut gefüllte Geldbörse vorausgesetzt….

Abbey Road REDD Beatles console

VintageKing macht seinem Namen alle Ehre und bietet „The legendary Abbey Road Studios/EMI REDD.37 paired with Abbey Road/EMI Studer J37 & C37“ zum Verkauf an.

Tipp – Unbedingt die Fotoserie auf folgender Seite ansehen.


Source and © VintageKing

6 Kommentare

  1. Entschuldige aber ich finde es immer ein bissichen bedenklich wen solche Stücke zu Relekwien bomdbardiert werden, obwohl ein Paar Kerzenhälter auf dieses Altar natürlich gut stehen würden! :-)

    • Peter M Mahr

      28. November 2016 um 21:17

      Hallo Marc,

      Ich sehe das mit einem Augenzwinkern. Jeder soll machen was er will. Wenn jemand Sammler oder Beatles Fan ist, es sich leisten kann, warum nicht? Ob Kerze oder Lavalampe, jeder wie er glaubt. Oder wenn jemand auch nur den Sound dieser Konsole schätzt. Hätte ich Geld, dann würde ich mir vielleicht von Chandler das eine oder andere Stück ins Studio holen und mich dafür von so manch anderem trennen. Einfach weil die Teile gut klingen.

      Liebe Grüsse,
      Peter

      • Martin Gillmeister

        1. Dezember 2017 um 1:04

        Wie steht es um die tatsächlich ermittelten technische Daten zwischen den orignalen, und den aufbreiten, oder den billigst am Stück verkauften Konsolen, und deren 19″ Rack Nachbauten, von Anbieter in England und Niederlande???
        Man kann auch schönen Schrott unter der originalen Handelsmarke nachbauen, in China und anderswo. Was wurde aus dem Eckmiller Breitbänder von 1943 und dem Nachfolger Schulz TH 315, für über 5000 Euro das Paar im Jahr 2017? Ich benötige kein Snake Oil, because I burnt far too much midnight oil as requested so far. Are you happy enough? I am aksing for not just nice pictures from a bygone era but some more reliable data in this kind of articles. The reader has to be aware of originals and snake oil ones or chinese noisy things. Amiable, Martin

        • Peter M Mahr

          1. Dezember 2017 um 4:18

          Hallo Martin,

          Technische Daten sind eines, ich würde primär nach dem Wissen, Können und Geschick derer fragen, die damals damit gearbeitet haben. Vieles von dem was heute verklärt unter Vintage bewundert wird, hat klanglich mitunter dadurch geglänzt, das neben sehr guten Musikern mindestens genauso gute Tontechniker, Arrangeure, etc. mitgewirkt haben. Sampler und deren Sounds sind ein schönes Beispiel anhand dessen sich erklären lässt was ich meine. Nimm z.B. die Fairlight Sounds, die Art of Noise oder Peter Gabriel verwendet haben…. und man würde dabei noch nicht einmal etwas Neues schaffen, sondern ausschliesslich kopieren und dabei wohl feststellen müssen, dass hier Leute gearbeitet und etwas erschaffen haben, die ihr Handwerk beherrschten und in den Geräten wohl primär ein, vielleicht auch geliebtes, Werkzeug sahen.

          Mein Toft Pult ist zwar nicht Kult, tönt aber auch sehr gut. Für meine Zwecke ist sogar das schon zu viel des Guten.

          Liebe Grüße,
          Peter

  2. Martin Gillmeister

    19. Januar 2018 um 19:16

    Danke vielmal. Deinem Kommentar schliesse ich mich vollkommen an. Es ist Kunst, die aus „LoFi“ oder anderem Material, etwas Neues kreiert. Und das kann interessant klingen. Jedoch für „alte Schinken“, die schon längst ihr Geld verdient haben, noch mehrere Millionen zu verdienen…das ist einfach nur die spekulative Profit-Gier von wenigen (dummen) Leuten. Nur ist es für engagierte, junge Leute wirklich schwierig heutzutage, von einer schlechten Kopie zu einem gelungenen Nachbau zu unterscheiden, besonders beim Kauf via Internet, ohne einen realen Test betreffendes Systems vor Ort, nur anhand von (manipulierten) Vergleichen oder technischen Daten (mit wenig Ausasagekraft) oder verschwiegenen Fakten. Das machen auch Aussagen/Interviews von den damaligen Profis und heutigen Pesionären (soweit diese überhaupt noch leben), nicht unbedingt leichter (virale Werbung für vintage equipment). Und ein Musikhaus mit derart guten Vergleichsmöglichkeiten für vintage equipment, gibt es nicht. (Ganz zu schweigen von Vergleichen zu Oldtimer-Fahrzeugen.) Es ist wohl war: In Abhängigkeit von der Investitions-Summe, muss man entscheiden, entweder (billiger) Kauf auf Risiko, oder doch Verhandlungsgeschick und volles Testprogramm vor Ort. Das sind schon unter Umständen Unterschiede wie Tag und Nacht. Über Fehlschläge wird halt kaum berichtet, die Betroffenen schämen sich Geld zu verilieren, aber über Glückstreffer um so mehr, seit es eBay und andere Anbieter gibt. Ich kann davon ein Lied singen, mit mehr als 18 Jahren internationalen Handel. Und ich bin froh, dass es online solch eine website gibt von dir Peter. Nochmals Danke vielmal für Deine Leidenschaft zur Musik. Respekt!

    • Peter M Mahr

      19. Januar 2018 um 19:45

      Hallo Martin,

      Zunächst einmal Danke für Deine Worte.

      Ich stimme Dir in sehr vielem zu. Zum Thema Gebrauchtkäufe möchte ich mir hier nicht im Detail äussern, eine beispielhafte Erfahrung (Fender Rhodes) findest Du sogar hier im Blog. Seit diesem Tag habe ich nichts mehr mit eBay zu tun und weiss wer dort „Recht“ hat und vor allem bekommt.

      Letztens habe ich zu einem ziemlich stolzen Preis ein Eventide H8000FW gekauft. Auch dazu möchte ich mich nicht mehr im Detail äussern. Nur so viel, manches Mal benötigt man eben einen zweiten Schlag auf die Nase. ;-)

      Was die Konsole und anderes Equipment betrifft, wie weiter oben erwähnt, der ganze Beitrag ist mit einem gehörigen Augenzwinkern geschrieben. Nichtsdestotrotz ist es so, dass ich vor allen Menschen die etwas mit Leidenschaft tun sehr grossen Respekt habe. Und das kann genauso ein Sammler sein, oder jemand wie z.B. Lenny Kravitz, der einfach den Sound liebt und die Geräte sucht. Ok, nicht den dieser Konsole, aber Du weisst was ich meine.

      Hätte ich das Geld für die Konsole, dann würde ich folgendes machen:
      – einen akustisch besseren Raum organisieren
      – mir dort ein Vintage Vibe VV73 reinstellen
      – ein Kawai VPC1 mit Pianoteq Library
      – einen iMac Pro nur für Musik
      – evtl. von Arturia das Rack mit ganz wenigen Modulen
      – vielleicht den Elektron Digitakt
      – noch einen PreAmp, evtl. den Great River
      – noch einen EQ, evtl in Stereo
      – vielleicht noch irgendeinen guten digitalen/hybriden Synthesizer….
      … um nach einiger Zeit festzustellen, dass das alles viel zu viel ist und mich vom Musiknachen und Spielen nur ablenkt.

      Als ich einzig das Yamaha CP1, den Quantec Yardstick und den Apogee AD/DA Wandler hatte, habe ich innerhalb von – ich glaube – zwei Wochen vier Stücke aufgenommen. Das habe ich das gesamte letzte Jahr zusammen nicht geschafft. Obgleich das auch andere Gründe hatte, sagt es eigentlich alles aus. :)

      Du hast das mit dem Altar letztendlich gut auf den Punkt gebracht.

      Liebe Grüsse,
      Peter

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