Coming Out – Yamaha CP1

Trotz Synthesizer wie dem Vermona PERfourMER oder dem Prophet-6, MPC und einem super genialen Rhodes, dessen Erwerb eine eigene, vor allem aber lange und teils leidvolle Geschichte war, ist mir von allen Instrumenten das Yamaha CP1 das liebste.

Der hohe Anschaffungswiderstand dürfte ein maßgeblicher Grund, aber sicher nicht der einzige sein, warum diesem hervorragenden Instrument die gebührende Aufmerksamkeit verwehrt blieb. Mir steht es nicht zu den Hersteller zu belehren und so verzichte ich an dieser Stelle auf einen entsprechenden Kommentar.

Kommen wir auf die Habenseite des CP1s – Tastatur und die darauf abgestimmten Klänge sind, Yamaha-typisch, wunderbar dynamisch zu spielen. Vor allem der Flügelklang hat es mir angetan und schon solo zu der einen oder anderen Skizze, bzw. Stück geführt.

Waldorfs Zarenbourg spielt meines Erachtens in der gleichen Liga. Seine Rhodes, vor allem aber Wurlitzer Sounds sind aus meiner Sicht deutlich besser. Im Fall des CP-70 hat der Zarenbourg aus mir völlig schleierhaften Gründen die Nase besonders weit vorne. Aber beim Flügelsound und der Tastatur gewinnt Yamahas CP1 und genau diese Kombination nutze ich vermehrt. Es muss das Alter sein. ;-)

 

Um mich hier aber nicht in Details zu verlieren und jeden Klang einzeln zu beschreiben, hier eine Sammlung von Tracks, die ich – in den meisten Fällen ausschließlich – mit dem Yamaha CP1 eingespielt habe.

Hier noch ein hervorragendes CP1 Video:

9 Kommentare

  1. Hallo Peter,
    schon mal über die Anschaffunge eines Klaviers nachgedacht, oder gar eines Flügels?
    Ich schon:-) deshalb verstehe ich Dich und Dein CP1 . Leider hat ein Flügel keinen Platz.
    Was macht Lissabon ;-)?

    Grüße in der Adventszeit

    Axel

    • Peter M Mahr

      9. Dezember 2015 um 9:23

      Lieber Axel,

      Ein Flügel wäre optimal. Platz wäre sogar vorhanden, aber es scheitert aus anderen Gründen. Und damit meine ich nicht nur die finanziellen. Mit dem CP1 habe ich aber für mich die richtige Lösung gefunden. Schade bloß, dass Yamaha manche seiner Instrumente etwas stiefkindlich behandelt.

      Ad Lissabon – nun, da kann ich einen im Internet anzutreffenden Kritikpunkt bestätigen. Ich hoffe, dass die anderen in meinem Fall nicht zutreffen. Aber in der Zwischenzeit habe ich etwas zum Überbrücken. Die ersten Fotos sollte es innerhalb der nächsten Tage hier geben.

      Ich wünsche Dir eine schöne, musikalische Adventszeit,
      Peter

    • Peter M Mahr

      12. Dezember 2015 um 17:32

      Eigentlich sollten wir diese Kommunikation eigentlich im dreadbox blog Eintrag führen. :-) Ich muss mich aber schnell bei DIR melden, da keine 24 Stunden nach Deinem Kommentar, Nachricht aus Lissabon kam. ;-)

      Liebe Grüße,
      Peter

  2. Oh Peter, wenn Zusagen nicht eingehalten werden ist das ärgerlich, ansonsten drück ich Dir die Daumen.Ich hatte nicht umsonst meine Tochter gebeten, Rechnung sollte noch kommen, kam bis heute nicht, peinlicherweise hab ich den LFO nichtmal ausprobiert;-) weil ich zuviele Hochzeiten besuche;-)

    • Peter M Mahr

      9. Dezember 2015 um 15:02

      Ad Hochzeiten – Keine Ahnung wovon Du sprichst. ;-)

      Stay tuned, bei mir ist das dreadbox g-system eingetroffen. Heute bin ich am Fotografieren. Da geht ein kurzer Eintrag mit den Fotos online und ab morgen geht es dann in die Klangwerkstatt.

      Ja, das mit den nicht gehaltenen Zusagen… das ist halt typisch für dieses Business. Aber andererseits auch kein Beinbruch zumal wir da wieder bei den zu vielen Hochzeiten angelangt sind. So, aber jetzt muss ich mich wieder an die Arbeit machen. Das g-system wartet und die Fotos dürfen nicht zulange entwickeln. :-))

  3. Jürgen Büschges

    9. Dezember 2015 um 16:10

    Lieber Peter,

    über die Qualität der CP 1/CP 5 Tastatur sind wir uns ja völlig einig. Ich habe den Zarenbourg auf die neue Tastatur umrüsten lassen und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Sie spielt sich nicht ganz so gut wie die des CP`s ist aber deutlich näher dran. Der Klaviersound ist aber immer noch so schlecht wie vorher. Daran hat die Tastatur, leider, nichts verändert. Aber da kann man ja in Zukunft noch Veränderungen erhoffen.

    Liebe Grüße

    Jürgen

    • Peter M Mahr

      10. Dezember 2015 um 5:38

      Hallo Jürgen,

      Ein gut klingender und dynamisch spielbarer Flügelklang, sowie der lange Zeit versprochene Editor würden den Zarenbourg noch um ein Stück besser machen. Zum Glück habe ich keinen Platz mehr!

      Liebe Grüße,
      Peter

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