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Idee

20. August 2016 - synTRK
Idee

Da sich hier in den letzten Wochen wie ich finde sehr gute und vor allem produktive Diskussionen entwickelten, habe ich darauf aufbauend eine Idee, die ich gerne diskutieren will und um euren Input bitte.

Themenschwerpunkt
Auf dieses eine Wort könnte ich die Idee reduzieren. Denn was mir vorschwebt ist, dass wir uns auf einen Synthesizer verständigen und diesen eingehend diskutieren. Ziel ist es einen qualitativen Informationsaustausch zu ermöglichen, bei dem gepostet wird was jeweils von Interesse ist, was gefällt oder eben auch nicht, Fragen gestellt und Ansichten ausgetauscht, kurzum diskutiert werden. Da unsere Runde fast „Club 2“ Grösse hat, sprich wohltuend überschaubar ist, sehe ich darin eine zusätzliche Stärke.

Wie kann das in der Praxis aussehen?
Als Beispiele seien hier der Arturia MatrixBrute und das Roland „System-8“ stellvertretend genannt. Letzteres ist natürlich pure Spekulation, aber selbst darauf – immer die Qualität im Fokus habend – lässt sich bauen und diskutieren. Hier könnten bestehende Erfahrungen mit AIRA oder Boutiques, Stärken, Kritikpunkte und Wünsche adressiert werden. Grosser Schwachpunkt an diesem Beispiel, wenn Roland mit einem anderen Instrument den Markt betritt, war alles für die Katz. Was nicht bedeutet, dass der Austausch der Wünsche nicht interessant sein könnte und der damit einhergehende Erfahrungsaustausch nicht doch informativ wäre.

Nehmen wir den MatrixBrute als anderes, aktuelles Beispiel. Das wäre so etwas wie der optimale Fall. Das Instrument wird kommen, es gibt konkrete Informationen, ausreichend Videomaterial, der eine oder andere hat ihn schon angespielt und es gibt unterschiedliche Meinungen. Meine sieht ein wenig wie eine Hi-Fi EQ Kurve aus, der berühmte Smilie.

Es können, nein es sollen alle informativen Links gepostet werden, die man selbst für solche hält. Egal ob Videos, SoundCloud Demos oder Testberichte, alles was mit dem jeweiligen Instrument zu tun hat, hat hier Platz und kann von Interesse sein.

Mein Vorschlag ist, sich auf aktuelle Instrumente zu konzentrieren. Das schliesst Klassiker nicht aus. Die Dauer des Schwerpunkts könnte z.B. auf ein Monat beschränkt sein. Da die Einträge hier nicht verschwinden, geht es natürlich weiter, aber im nächsten Monat wird der Fokus auf ein anderes Instrument gerichtet. Hier könnten wir abstimmen, was uns eine gewisse Flexibilität und auch Reaktion auf Aktuelles bietet.

Ziel ist es nicht hier ein Diskussionsforum aufzuziehen. Dazu fehlt mir in zweiter Linie die Zeit. 🙂 Ebenso wenig soll es Testberichte ersetzen, deren Erscheinungsform ich allerdings für antiquiert halte. Nick Batt und Katsunori Ujiie zeigen meiner Meinung nach wie man das interessant unter Nutzung aktueller Möglichkeiten gestalten kann. Aber vielleicht wäre das auch einmal eine eigene Diskussion wert.

An dieser Stelle stoppe ich einmal um den Text gerade noch übersichtlich zu halten und auf Input zu warten. Die Vorschläge sind nicht in Stein gemeisselt und stellen eine Diskussionsbasis dar. Vielleicht besteht ja auch gar kein Interesse. Wenn doch, dann könnte wir dem Ganzen noch einen Titel geben. Muss aber nicht sein.

Addendum 24. August 2016:
„Ein Track – Ein Synthesizer“ wird es in Zukunft hier, zunächst in einer Testphase, bei entsprechendem Interesse, in weiterer Folge als permanente Diskussionsplattform geben. Einen exakten zeitlichen Startpunkt kann ich heute guten Gewissens noch nicht nennen. Diesen, sowie Details wird es hier in einem gesonderten Blogeintrag innerhalb der nächsten Woche geben.

Addendum 27. August 2016:
synTRAK Vorschlag Konzept

Schlagwörter:

18 thoughts on “Idee

Superwaldi

Na, das ist doch eine tolle Idee – auch wenn mir noch nicht ganz klar geworden ist, worum es gehen soll.

Wenn der Schwerpunkt auf eine Gerätschaft gesetzt werden soll, dann würde ich mir wünschen, dass Interessenten Klangbeispiele von Ihrem Zeugs posten und ggf. erläutern, wo sie Stärken und Schwächen des Stück Hardwares sehen. User-Meinungen mit Audio-Beleg sozusagen.

Von Hardware, die es noch nicht gibt, kann man ja nur Spekulationen abgeben. (siehe Deepmind 12) So etwas mäandert dann schnell in alle Richtungen. Das fände ich persönlich nicht so interessant.

Vielleicht wäre auch ein Klang als Themenschwerpunkt interessant. User könnten dann ihren Klang zum Thema vorstellen und kurz beschreiben, wie und auf welcher Hardware der Sound gemacht worden ist. Damit das nicht als Promoplattform mißbraucht wird, könnte man das Einsenden von Tracks untersagen.

Ich bin gespannt, was sich hier entwickelt.

Reply
    Rüdiger

    Hallo Peter,

    Ich finde die Idee grundsätzlich auch toll. Man sollte überlegen, was es schon gibt und wo noch Bedarf ist.

    Meine Bestandsaufnahme:

    die meisten und besten Infos zu alten und neuen gear erhält man zB bei gearlslutz. Dort werden auch Sound- Files geteilt, um über Stärken und Schwächen der betreffenden Synthesizer zu diskutieren. Allerdings ufern derartige Foren oftmals aus und die Disziplin lässt dann schnell zu Wünschen übrig (siehe Sequencer Forum zum DM12).

    Zudem flaut das Interesse nach Erscheinen der Instrumente gern wieder ab.

    Alternativen hierzu sind produktbezogene Foren, wie sie mE bei DSI vorbildlich sind.

    Was fehlt?

    Ich finde es immer sehr spannend, den Charme alter Instrumente mit neuem gear einzufangen. Ich glaube, das geht nicht nur mir so. Man denke nur an die Anzahl der Aufrufe deiner OB-6 Klangbeispiele „does the Ob-6 sound vintage“ oder so ähnlich.

    Sind wir ehrlich einige unter uns sind Nostalgiker und die Analogwelle kam ja erst durch die Auferstehung der früheren Geräte auf.

    Eine Diskussion und ein Vergleich alt gegen neu halte ich für spannend. Man könnte ein aktuelles Instrument nehmen und Sounds austauschen. Hierzu senden manche einen Sound als Vorbild mit Beschreibung der Einstellungen, andere versuchen, diese Sounds mit dem neuen Synthesizer nachzubauen.

    Ich fand das bei gearlslutz zB schon mal ganz interessant, weil man da versucht hat, auf Grundlage von uralten youtube Videos mit modernen Instrumenten klassische Klischee Sounds nachzubauen.

    Allerdings hinken solche Vergleiche, weil die Aufnahmen uralt sind und eine nicht bekannte Tontechnik einschließlich Effekte zum Einsatz kamen, so dass ein objektiver Vergleich schwierig wird.

    Insofern wäre es interessant, wenn jemand quasi unverfälscht bestimmte Sounds von alten gear zum besten gibt, die Herangehensweise beschreibt und andere versuchen, dies auf modernen Instrumenten zu realisieren.

    Dies aber nur mal so als Anregung.

    Reply
      Peter M Mahr

      Hallo Rüdiger,

      Sehr gute Analyse, die sich an Superwaldis Kommentar offensichtlich dahin anschliesst, dass der Fokus mehr in Richtung „Klang“ gehen soll. Hm… da musste ich jetzt natürlich schmunzeln, weil ich mich im OB-6 Interview auf Amazona ja gegen Vergleiche ausgesprochen habe. Zwar in einem anderen Kontext, aber dennoch. Also was mir nicht gefällt ist eben ein Vergleich wie OB-8ig klingt der OB-6. Der pragmatische Ansatz, kann ich den Sound aus dem OB-irgendwas im OB-6 nachbauen, oder eben auch im Roland Boutique, bzw. was könnte mir dieser anbieten… Ok, so kann ich es mir gut vorstellen. Dass bedeute weg vom Neuigkeits/GAS Teil zu einem interaktiven Teil bzgl. Klänge, deren Programmierung und Einsatz in der Musik. Meinst Du das so?

      Was die alten Sounds betrifft, da muss ich eine Lanze für die Musiker aber vor allem auch die Tontechniker brechen. Das Handwerk ist teilweise unglaublich gewesen und die Einschränkung hat dazu geführt, dass man kreativ sein musste. Um hier nicht missverstanden zu werden, ich bin fern davon zu sagen früher war alles besser, aber hör Dir z.B. das Intro zu Foreigners „Waiting for a girl like you“ an? Als ich das erste Mal las dass Tom Dolby einen Minimoog (!) dazu verwendet hat war ich – ein weiteres Mal – von seinem Können beeindruckt. Das mag jetzt nicht das schillerndste Beispiel sein, aber da Du die OB-6 sounds erwähnt hast, hat es schön die Themata zusammengeführt.

      > Insofern wäre es interessant, wenn jemand quasi unverfälscht bestimmte Sounds von alten gear zum besten gibt, die Herangehensweise beschreibt und andere versuchen, dies auf modernen Instrumenten zu realisieren.

      Das wäre denkbar. Wie ich schon Superwaldi geantwortet habe, die Klangthematik kann ich mir gut als „Parallelachse“ vorstellen, der Austausch über aktuelle Instrumente als zweiten Themenkreis. Das von Axel gemostete Mini Model D Video wäre da ein entsprechendes Beispiel. Selbst über YouTube klingt das Instrument genau so wie ich es mir wünsche. Auch der Zugang zum Klang, alles sehr direkt, schnell… ein geschmeidiger „Workflow“.

      Aber gut, das ist einmal die Sondierungsphase und der bisherige Input war schon sehr gut, mal sehen wie sich das entwickelt. Es liegt an uns. 😉

      Liebe Grüsse,
      Peter

      Reply
    Peter M Mahr

    Hallo Superwaldi,

    Danke, dass Du Dich als erster aus der Deckung getraut hast.

    Hinter Deinem ersten Satz verbirgt sich die Schlüsselfrage und die ist derzeit noch nicht ganz klar. Wenn sie das wäre, wäre sie aber auch nicht in Stein gemeisselt. Diese Diskussion ist quasi die Initialzündung zu den Diskussionen, die zumindest ich gerne sehen würde.

    Sehr gut gefällt mir Dein Vorschlag mit dem Klang als Themenschwerpunkt. Das Thema „Klang“ könnte eine Parallelachse werden und Demos mit Workshop Charakter sein. Das war zumindest mein erster Gedanke. Ich möchte Deinen Vorschlag aber nicht hijacken, kannst Du daher bitte Deine Überlegung noch etwas konkretisieren?

    Der Spass und die Freude mit Instrumenten Musik zu machen sollte das Leitmotiv sein. Das inkludiert den eben angerissenen Themenschwerpunkt „Klang“ ebenso wie Instrumente. Ich vermeide ganz bewusst „Geräte“ weil ich mir nicht den grauen Mantel anziehe, wenn ich ins Studio gehe. Das hat auch seine Berechtigung, ist aber nicht meines und wohl besser auf muffwiggler oder z.B. im EPinF aufgehoben.

    Mir gefällt Dein Vorschlag „User Meinungen mit Audio Beleg“. Dieser ist hat dann natürlich ein andere Gewichtung als Links. Ihn als einziges Kriterium oder Hauptkriterium zu nehmen hat aus meiner Sicht aber einen Nachteil, der des gemeinsamen Nenners. Daher auch der Hinweis auf YouTube, SoundCloud oder die Testberichte von Nick Batt und Katsunori Ujiie. Das gibt uns Flexibilität, mit einem z:b. Fokus auf aktuelle Instrumente. Blickt man auf die drei Kandidaten, oder vier, wenn wir den DM12 mit hineinnehmen, habe alle eine Vorlage… aber an dieser Stelle ende ich einmal.

    Ich kann aber für mich einmal zusammenfassen was mich interessiert. Das ist in allererster Linie, was bringt mir ein Synthesizer? Welchen Nutzen habe ich davon? Bereitet es mir Freude mich mit dem Instrument auseinander zu setzen, einzutauchen? Inspiriert mich das Instrument? Die Fragen stehen immer in einem musikalischen Kontext und ich glaube um den geht es nicht nur mir. Ob ich dann etwas aufnehme, es auf SoundCloud hoch lade, oder nur für mich mache… das ist sekundär.

    Wie eingangs geschrieben, nichts ist in Stein gemeisselt. Ich will verstehen was ihr bei anderen Angeboten vermisst. Was wäre fein zu haben? Was erachtet ihr als „wertvoll“ im Sinne von interessant und wert Zeit zu investieren?

    Ad Promoplattform – Das sehe ich entspannt. Ein einfaches Beispiel. Wenn ein Link zu einem Track gepostet wird in dem Instrument X einen nicht signifikanten Beitrag (und dafür werden wir bestimmt keine Definition benötigen) leistet, wird es dementsprechend wenig Feedback geben. Die paar Clicks die, die entsprechende Person in dem Moment erhält sei ihr vergönnt. Passiert das dann ein zweites, oder drittes Mal werden die meisten in Zukunft wohl eher den Beitrag der entsprechenden Person überspringen.

    Bin gespannt auf Deine Meinung.

    Liebe Grüsse,
    Peter

    Reply
      Superwaldi

      Hallo Peter,

      vielen Dank für Deine Reflektion.

      Dann versuche ich einmal den Brainstorm aus meinem ersten Kommentar etwas geordneter zu formulieren.

      Eigentlich sind es auch nur 2 Gedanken, die ich dabei hatte.

      1.
      Austausch über Synthesizer finde ich interessant. Dieser Austausch sollte jedoch von persönlichen Erfahrungen geprägt sein. Diskussionsteilnehmer sollte begründen, was aus subjektiver Sicht Stärken und Schwächen (Klang, Bedienung, Verarbeitung, Features) des Gerätes sind und wann es wie im persönlichen Workflow zum Einsatz kommt.

      Das ist bei erprobter, existenter Hardware natürlich einfacher festzustellen als bei Ankündigungen, zu denen Erfahrungswerte fehlen. Hier eine Trennlinie zu finden, wird sich aber wohl in der Praxis als schwierig erweisen. Nehmen wir die 3 bislang genannten Kandidaten: Matrix Brute, Model D reissue und Deepmind 12 liefern kleckerweise ein paar Hardfacts. Hier kann man sich schon vortrefflich drüber streiten. Man kann seine persönliche Einschätzung formulieren und gegen andere Sichtweisen verteidigen oder revidieren. Diese Art der Kommunikation findet sich aber auch schon an einigen anderen Stellen im Netz. Was die Diskussion in meinen Augen enorm aufwerten würde, wäre das Mitteilen von persönlichen Erfahrungswerten. Nehmen wir beispielsweise das „System 8“ hinzu: Es ist noch nichts angekündigt, man kann in gewissen Grenzen spekulieren, was zu erwarten ist. Mir persönlich brächte das aber nichts. Würde sich ein Entwickler, Betatester, Soundbastler und später dann die ersten User zu Wort melden, hätte das ganze viel, viel mehr Substanz. Es gäbe umgehend die Möglichkeit des gezielten Austauschs und man verlässt die Metaebene der Spekulation. In diesem Zusammenhang machen dann auch die Referenzen aus Tests, Soundcloud und YouTube Sinn.

      2.
      Was den Themenschwerpunkt Klang angeht, so könnten User aktuelle Experimente vorstellen und beschreiben, wie der Klang warum gerade mit dieser Hardware entstanden ist. Um diese Art des Informationsaustausche zu beleben, könnte man z.B. ein Monatsthema vorgeben. („Arbeiten mit Zufall“, „Im Weltraum mit dem Ringmodulator“, etc….)

      Denkbar wäre natürlich auch der umgekehrte Weg, seinen aktuellen Lieblingssynthesizer vorzustellen und das mit Klangbeispielen zu belegen. Oder aber Klangreferenzen zu nennen und diese dann auf eigener Hardware nachzustellen bzw. sich im Austausch mit der community den Weg zum Zielklang zu erarbeiten.

      Ich gebe zu, dass Punkt 2 immer noch nicht wirklich ausgearbeitet ist. 😉

      Zusammenfassung:

      Persönliche Erfahrung > Hardwarespezifikation
      Sound > Hardware

      Viele Grüße

      Björn

      Reply
        Peter M Mahr

        Zunächst einmal ein ganz herzliches Danke an Dich Björn, für Deinen konstruktiven Input.

        Dieser Austausch sollte jedoch von persönlichen Erfahrungen geprägt sein.“ Das halte ich für eine sehr gute Richtlinie.

        Sie rückt übrigens meine ursprüngliche Idee gerade, sprich Du hast Recht, dass das Posten von Videos und SoundCloud Links zwar interessant sein kann, irgendwo aber zum c/p verkommt. Am Ende soll es nicht ein Wettbewerb sein wer schneller den Link, der zuvor schon auf gearslutz oder Matrixsynth gepostet wurde, auch hier zu postet. Darüber hinaus ist die Aussagequalität von eigenen Beispielen natürlich eine ganz andere. Auf die eigenen Klänge komme ich später noch einmal zu sprechen.

        Es wäre schön, wenn es uns gelänge das Verhältnis umzukehren. Andernorts sieht man viel Interesse bis zum Erscheinen eines Instruments, dann flacht die Kurve ab – der Sprung zum nächsten Neuen? [ich nehme mich hier überhaupt nicht aus] – um sich in Richtung Nulllinie zu bewegen. Ein – man verzeihe mir den Begriff, der hier nicht abwertend gemeint ist – Grundrauschen bleibt. Schön wäre, wenn wir genau an dem Punkt ansetzen und so wie Du schreibst anhand eigener Beispiele erklären warum ein Synthesizer das Interesse geweckt hat. Ich könnte hier gleich zwei Beispiele nennen, den Prophet-12 und den OB-6.

        Zum zweiten Punkt, nach dem Lesen Deines Kommentars hatte ich die Idee, dass wir vielleicht so etwas machen wie ein Track mit einem Instrument. Nicht als „battle“ – das ist das Allerletzte aus meiner Sicht – sondern ergänzend zu unseren obigen Ausführungen. Ganz egal ob Monophon, Polyphon, Modular, mit oder ohne Drums (aus dem Instrument). Es geht um das Stück und wie das jeweilige Instrument darin eingesetzt wurde, wo es Stärken und Schwächen hat. Wenn z.B. „nur“ ein monophoner Synthesizer eingesetzt wurde, so wird das jeder berücksichtigen und vielleicht ist es gerade der kreative Umgang eines Kollegen, der einem selbst einen Schub verpasst, einen auf eine Idee bringt. Sei es z.B. nur die Verwendung eines bestimmten Effekts. Daher bin ich auch dafür Effekte, EQs und Kompressoren einzusetzen, denn letztendlich ist es das was wir alle verwenden. Eine detaillierte Erklärung ist ohnehin von Nöten. Eines ist klar… das bedeutet natürlich Arbeit und Auseinandersetzen mit den Instrumenten. Als ich noch Testberichte geschrieben habe war das übrigens eine der wichtigsten Lektionen, zu erkennen was man aus den Instrumenten rausholen kann, wenn man sich damit auseinandersetzen muss.

        So in die Richtung könnte ich mir den Themenschwerpunkt „Klang“ vorstellen, der in diesem Sinne ja auch wieder ein Link zu Punkt 1 wäre, also die beiden Bereiche verschmilzt. Das schliesst nicht aus, dass man auch nicht fertige Stück vorstellt sowie das von Dir angesprochene „aktuelle Experiment“ und es beschreibt. Aber auch klar, das verträgt noch etwas Konkretisierung und auch Umsetzung, denn der Blog soll so bleiben wie er ist. Ein paar Kleinigkeiten habe ich schon geändert. So sind die Kommentare jetzt weiter oben und man sieht nun nicht mehr nur die letzten 5. Wichtig, die Audiofiles sollten extern hochgeladen und verlinkt werden… aber das ist schon die Umsetzungsphase, und ist somit zu früh.

        Mir geht es hier so wie Dir… alles noch etwas verschwommen, aber dazu ist die Sondierungsphase ja gut.

        Liebe Grüsse,
        Peter

        Reply
          Superwaldi

          Hallo Peter,

          in Sachen Klang hätte ich das vorgegebene Thema auch nicht als Startschuss für eine Competition gesehen, sondern -extra vage formuliert- als grobe Richtung. Die Ergebnisse stelle ich mir in erwarteter Bandbreite spannend vor.

          Die Idee „1 Synth – 1 Track“ gefällt mir. So würden nicht nur die Stärken eines Synthies sondern auch die Schwächen ins Licht gezerrt. Hier wünsche ich mir, dass die Community fleißig mitmacht.

          Ich bin gespannt, wie sich das hier entwickeln wird.

          Viele Grüße

          Björn

          Reply
          Peter M Mahr

          Hallo Björn,

          Meine Aussage bzgl. „batttle“ war keine Sekunde in Deine Richtung adressiert. Ich möchte hier nur von Anfang an ein paar Dinge ganz klar aussprechen und vor allem ausschliessen. Sprich, wer „battle“ will, der wird hier enttäuscht werden.

          Was die „1 Synth – 1 Track“ Idee betrifft, da gehen wir d’accord. Für mich wäre es die Grundlage um darauf basierend die Details abzuklären. Nach welchen Kriterien wählen wir aus? Stimmen wir ab? Soll es Vorschläge geben? Etc. Eine Richtlinie ist wichtig, zu strikt und streng sollte es nicht sein. Was meine ich damit? Nehmen wir das System-1m. Es ist eine Hardware aber mit den Plug-Outs werden im Prinzip andere Synthesizer daraus. Wie wollen wir das regeln. Von meiner Seite kann ich vorausschicken, dass ich den pragmatischen Zugang schätze. Oder wenn z.B. jemand einen Synthesizer für alle möglichen Sounds verwendet, aber unbedingt einen Beat dazu verwenden will, sei es ein Loop, eine Linn Drum oder ein analog RYTM – das wäre aus meiner Sicht auch ok. Zudem dient der Text ja dazu diese Details kurz zu beschreiben.

          > So würden nicht nur die Stärken eines Synthies sondern auch die Schwächen ins Licht gezerrt. Hier wünsche ich mir, dass die Community fleißig mitmacht.

          Dieser Aussage von Dir habe ich nichts hinzuzufügen. 🙂

          Liebe Grüsse,
          Peter

          Reply
          Superwaldi

          Hey Peter,

          d’accord, keine battle.

          Am aussagekräftigstens wäre natürlich der reine unverfälschte Klang eines Synthies. Aber wie Du schon angemerkt hast, wäre das vollkommen aus dem persönlichen Workflow entrissen und somit nicht praxisnah. Würde wahrscheinlich beim Aufnehmen auch weniger Spass machen und somit eher einen Widerstand darstellen.

          Somit wäre ich auch mit externem Processing (externe Effekte, EQing, etc… ) einverstanden. Diese sollten dann aber auch bestenfalls genannt werden. Solle der Synthesizer eigene Drumssounds mitbringen, wäre es natürlich wünschenswert, dass diese eingesetzt werden. Ansonsten könnte ich auch mit loops bzw. Klopfmaschinen leben, wenn es die Demo musikalisch verlangt.

          Wenn das System-1 diese Klänge liefert, warum die PlugOuts verbieten?

          Generell bin ich in der Sache offen, so lange der Synthesizer/Klang im Vordergrund steht. Ich sehe auch die Gefahr, dass weniger mitmachen, wenn die Restriktionen zu eng geschnürt sind.

          Viele Grüße

          Björn

          Reply
          Peter M Mahr

          Hai Björn,

          Ich habe Deinem Kommentar nichts hinzuzufügen, da er deckungsgleich mit meinen Ansichten ist. Zudem sehe ich auch bei Dir den Schlüsselpunkt:

          > Generell bin ich in der Sache offen, so lange der Synthesizer/Klang im Vordergrund steht. Ich sehe auch die Gefahr, dass weniger mitmachen, wenn die Restriktionen zu eng geschnürt sind.

          Gut, damit steht fest, hier wird es eine Rubrik die sich „Ein Synthesizer – Ein Track“ zum Thema macht. Ich werde das als Addendum in den Beitrag mit Datum einfügen.

          Als begrüßenswert erachte ich die Flexibilität in der Umsetzung, die nach Möglichkeit nahe an der „real life“ Situation sein wird. Um die Aufnahme als Zuhörer besser verstehen zu können wird eine detaillierte Angabe der verwendeten Tools zielführend sein. Wobei ich z.B. die Settings eines Kompressors oder eines Equalizers im Detail als nicht essentiell erachte. Werden sie dennoch mitgeliefert bedeutet dies einen Zusatzwert. Für meine Tracks kann ich mir das gut vorstellen, ist aber nicht zwingend.

          Was ich in meiner Antwort an Rüdiger gestern noch ins Spiel brachte ist die Möglichkeit zusätzlicher Interviews [sofern natürlich das Interesse besteht – auf beiden Seiten ;-)]. Ein derartiges Interview wäre dann vermutlich Instrumenten bezogen. Muss aber nicht sein, ist ein Vorschlag, den ich einmal einbringe.

          Liebe Grüsse,
          Peter

          Reply
    Peter M Mahr

    Hallo,

    Bitte die Minimoog, GRP und M15 Diskussion hier https://www.petermmahr.com/minimoog-model-d-reissue/ fortsetzen.

    Danke.

    Liebe Grüsse,
    Peter

    Reply
Axel Roeb

Mir gefällt das Video, weil es genau das beleuchtet was mir am Mini gefällt, das war mein erster Eindruck, dann fiel mir auf, dass es sterbenslangweilig ist.
Björn schaffen wir das auch mit unserem Grp A4?Matrixbrute?oder ist der Mini so karakterstark? Wie sieht es mit dem M15 aus?Brauchen wir den neuen Mini oder wird er jetzt vom Sockel gestoßen ?

Reply
    Superwaldi

    Das Video gefällt mir auch und zeigt mit jedem Sound, dass wir hier einen Mini haben. Wir bekommen die Sounds, die wir erwarten.

    Ob der GRP A4 so charakterstark ist? Ich attestiere ihm schon einen eigenständigen Grundklang. Meiner Meinung nach ist der GRP A4 eine tolle Spassmaschine. Den Klang sehe ich nur als Teilaspekt.

    In der Bedeutung für elektronische Musik verblasst er natürlich neben einem Mini und wird niemals die Musikgeschichte so prägen können wie der Mini es getan hat.

    Dem Matrixbrute kann ich irgendwie nicht viel abgewinnen. Die Modulationsmöglichkeiten sind sensationell und auch die Featureliste ist enorm, aber mich hat noch nicht ein Sound aus der Machine zu einem „wow“ bewegen können. Vielleicht wird sich das ändern, so bald er ausgeliefert wird und mehr Sounddemos folgen.

    Ach ja, M15 …. Das kommt auch noch irgendwann ins Haus….

    Reply
      Rüdiger

      Hallo Zusammen,

      Ich finde die Idee von Björn auch sehr gut. Wenn ausgehend von einem bestimmten Instrument ein intensiver Erfahrungsaustausch von Usern stattfindet, die ihre eigenen Klänge bereitstellen, um somit voneinander zu lernen und die Instrumente besser kennen zu lernen, halte ich für sehr zielführend.

      Auch die Idee von Peter, mit den Instrumenten Mulittrack-Demos zu erstellen, finde ich sehr gut. Ich hatte dies bei meinem Prophet VS, dem Prophet 6 und dem OB 6 gemacht, was mir sehr deutlich vor Augen geführt hat, wie sich diese Instrumente voneinander unterscheiden und welche besonderen Stärken im Klangcharakter jeweils haben. Wenn man selber nicht dazu kommt, so etwas zu tun, ist es super spannend, wenn es eine Plattform gibt, die dies – auch kommentiert durch die Urheber – bietet. Ich habe im Fall des Interesse für bestimmte Instrumente immer nach Multitrack-Demos recherchiert, da mir hierbei der Erkenntnisgewinn deutlich höher war, als irgendwelche Sequenzerorgien oder zusammenhanglose Soundsammelsurien bei YouTube. Zusätzlich sind natürlich die schon erwähnten Tests bei YouTube sehr hilfreich.

      Wenn diese Idee, darunter aber auch einfach nur der Austausch von Klängen zu den Instrumenten mit jeweiligen Kommentierungen der Urheber erfolgt, so umgesetzt wird, wäre das was wirklich Neues und jedenfalls für mich äußerst spannendes.

      Meine Idee von gestern Abend ist so zu verstehen, dass nicht einfach nur ein Wettstreit darüber entstehen soll, bestimmte Ikonen mit neuen Instrumenten auferstehen zu lassen. Mir ging es durchaus darum, Versuche zu unternehmen, bestimmte stilprägende Sounds klassischer Instrumente mit neuen Instrumenten nachzubauen, so wie dies bei Dir, Peter, in Deinem Boutique-Blog ansatzweise geschah.

      Doch auch der Austausch zur Klangprogrammierung bestimmter bekannter Sounds auf modernen Instrumenten halte ich für sehr interessant. So wäre es durchaus informativ, wenn man wüsste, wie Du den Sound für Dein Intro von dem besagten Foreigner-Sound auf dem OB-6 programmiert hast.

      Die Diskussion, welche Features man bei einem bestimmten neuen gerade erschienenen oder bald erscheinenden Instrument man gut findet und welche man noch haben will, gibt es in vielen Foren schon zuhauf. Ich denke, das Thema Klang zum jeweiligen thematisierten Instrument wäre ein neuer bislang noch nicht gebotener Ansatz.
      Liebe Grüße
      Rüdiger

      Reply
        Peter M Mahr

        Hallo Rüdiger,

        Ich denke bei der „Ein Synthesizer – Ein Track“ dürften wir auf einen Konsens zusteuern. Hier würde ich mich über weiteres Feedback sowie Wünsche hinsichtlich Konkretisierung wünschen. Siehe bitte meine Antwort an Björn wo ich schon einige grobe Vorschläge gemacht und Fragen gestellt habe?

        Eine Sache, die eventuell auch von Interesse sein könnte wären Interviews von Entwicklern. Diese Idee hatte ich schon bei greatsynthesizers eingebracht und fand ein positives Echo. Mittlerweile weiss ich nicht mehr inwieweit Bereitschaft besteht, da die entsprechenden Personen wohl mit derartigen Anfragen überhäuft werden. Versuchen kann man es, wenn darin ein Nutzen besteht. Ich könnte mir das z.B. so vorstellen, wir einigen uns auf ein Instrument -> Track, es resultieren daraus Meinungen und eventuell Fragen. Letzter kann man respektvoll dem Hersteller stellen. Damals hatte ich einige Kandidaten gefragt und war teilweise über den freundlichen Response überrascht. ABER, wie erwähnt, es stellt sich die Frage ob dies für und von Interesse ist.

        Was den Wettstreit betrifft denke ich dass wir hier d’accord gehen. Ich sehe tagtäglich wozu es führt und wie viel Energie völlig singfrei verpufft. Es wäre schön, wenn es uns gelänge einen positiven Ansatz umsetzen.

        > Die Diskussion, welche Features man bei einem bestimmten neuen gerade erschienenen oder bald erscheinenden Instrument man gut findet und welche man noch haben will, gibt es in vielen Foren schon zuhauf. Ich denke, das Thema Klang zum jeweiligen thematisierten Instrument wäre ein neuer bislang noch nicht gebotener Ansatz.

        Jetzt hätte ich gerne von meinem Telefon aus geantwortet, denn dann hätte ich „thumb up“ gepostet.

        Ich fasse zusammen:

        – Ein Synthesizer – Ein Track
        Vorschlag „Entwicklerinterview“

        Liebe Grüsse,
        Peter

        Reply
Oliver (ehem. Oli G)

Vielleicht noch als kurze Draufgabe meine 2 cents – ich denke, es wurden hier schon sehr viele spannende Ideen beschrieben, denen ich viel abgewinnen kann. Insbesondere das Thema „Multitrack“ von einem Synth spricht mich an und darauf aufbauend der Austausch darüber, wie das Klanggebilde entstanden ist – inkl. Einsatz der entsprechenden Effekte, seien es welche direkt aus dem Instrument oder auch externe Effekte (Outboard oder DAW).

Woran ich klanglich speziell interessiert wäre, sind eben keine vergleichenden Sounds, die einen bestimmten alten Synthesizer reproduzieren, sondern eher neue, frische Klänge. Auch wenn es sich bei vielen aktuellen Synthesizern um sehr „klassische“ Strukturen handelt, ist es für mich spannend, wie man diese eben etwas anders klingen lässt und nicht ein bestimmtes Patch nachbaut. Daher finde ich die ewigen Diskussionen rund um „klingt der … wie der alte …?“ in anderen Foren schon sehr ermüdend. Denn abgesehen von dedizierten Reissues á la Roland Boutique wollen ja auch die meisten Hersteller wie z.B. DSI Instrumente zur Verfügung stellen, mit denen man nicht primär den 100sten Kraftwerk-Song nachbaut sondern dieses in einer modernen, ansprechenden Produktion einsetzt. Daher gehört für mich das Thema Effekte auch dazu und ich fände eine eingehendere Diskussion hier auch sehr interessant – vor allem wenn es sich um „klangverändernde“ Effekte handelt, seien es externe Stompboxen oder auch Plugins.

Jedenfalls würde es mich freuen, wenn hier ein Ort zum „gepflegten“ Austausch entstehen würde und bin gespannt auf die weitere Entwicklung.

Reply
    Peter M Mahr

    Hallo Oliver 😉

    Danke für Deinen Kommentar, der weit mehr ist als „2 Cents“. Je mehr Input wir haben und je konkreter wir werden und uns klar darüber werden was von Interesse ist, was wir ausprobieren wollen (mit der Option Adaptionen durchzuführen), umso höher wird der Output.

    > Insbesondere das Thema „Multitrack“ von einem Synth spricht mich an und darauf aufbauend der Austausch darüber, wie das Klanggebilde entstanden ist – inkl. Einsatz der entsprechenden Effekte, seien es welche direkt aus dem Instrument oder auch externe Effekte (Outboard oder DAW).

    Ausgezeichnet, denn damit sind wir schon vier, die diese Idee als umsetzungswürdig erachten.

    Was die neuen, frischen Klänge betrifft. Ich denke jeder von uns wird seinen Stil haben und das ist genauso auch gut. Vielleicht dienen die Tracks dazu uns ja über das Erstellen auszutauschen und nicht nur das Instrument besser kennenzulernen, sondern auch produktionstechnisch etwas zu lernen. Als Beispiel sei hier ein Fusspedal XY genannt, das diesen einen Sound genau das gibt was ihn interessant macht. Klar, die Aussage betrifft dann nur indirekt das Instrument, da aber die anderen Spuren von diesem stammen sollte da ausreichend Information dabei sein. Aber das schliesst ja an Deinen Vorschlag an

    > Daher gehört für mich das Thema Effekte auch dazu und ich fände eine eingehendere Diskussion hier auch sehr interessant – vor allem wenn es sich um „klangverändernde“ Effekte handelt, seien es externe Stompboxen oder auch Plugins.

    Zustimmung von meiner Seite.

    > Jedenfalls würde es mich freuen, wenn hier ein Ort zum „gepflegten“ Austausch entstehen würde…

    Ich denke, wir haben einen guten Start hingelegt und werde von meiner Seite aus versuchen diesen zu ermöglichen, zu unterstützen.

    Liebe Grüsse,
    Peter

    Reply

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