Kaffee oder Tee ?

Gustav III, schwedischer König im späten 18. Jhdt., wollte die schädliche Wirkung des Kaffeetrinkens mit einer “kontrollierten klinischen Studie” beweisen. Ein verurteilter Mörder musste lebenslang Kaffee trinken, ein anderer nur Tee.

Überwacht wurde die Studie von zwei Ärzten.

Zuerst starb der eine Arzt.
Dann starb der andere Arzt.
Der König wurde 1792 ermordet (Guiseppe Verdi, “Un Ballo in Maschera”, Ein Maskenball, 1859).
Der Teetrinker starb im Alter von 83 Jahren.
Der Kaffetrinker überlebte alle – Alter unbekannt.

Trotzdem wurde 1794 das Kaffeetrinken in Schweden verboten, ein zweites Mal 1822.

Quelle: An early clinical trial, Ann. Int. Med. 117, 1, 30 (1992)
© Zitat aus Hugo Kubinyi „Arzneimittelforschung – Vom Zufall zum Entwurf“.

5 Kommentare

  1. Hallo Peter, so wie ich die Geschichte kenne, waren die beiden Gefangenen eineiige Zwillinge und der Kaffeetrinker hat ein Jahr länger gelebt.
    Viele Grüße, Ulf

  2. nanu, versucht hier jemand seinen kaffeekonsum zu rechtfertigen, ich pers. vertrage keinen kaffee mehr, also ich fühle mich dabei ziemlich unwohl.
    wenn ich länger als 1 tag keinen tee trinke gibts Kopfschmerz vom feinsten, also sehe ich ganz deutlich tee ist gesünder ;o)

    • Peter M Mahr

      26. Dezember 2016 um 16:23

      Ja. Allerdings mit einem Zwinkern und gerade jetzt einer Tasse Tee in der Hand.

      Dass das Fehlen von Tee vom Körper mit Kopfweh quittiert wird, spricht jetzt aber nicht wirklich für Tee. ;)

  3. wie gesagt, „auf Kaffee“ gehts mir richtig schlecht, schwitzen, extreme Herzfequenz, teilweise mit leichtem Piecksen…
    „auf Tee“ komm ich mir eher vor wie’n Kokser ;o)
    bin gut drauf, kann voiel erledigen und habe manchmal richtige Hype-feelings :o)

    habe früher Literweise starken Kaffee getrunken,
    fand ich auch gut, aber geht halt nicht mehr.
    meiner Meihnung nach „törnt“ Tee auch „intelligenter“ , gerade bei Musikern.

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