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Moog Minimoog Model D – Pitch Bend

2. Juli 2017 - Studio, Taste
Moog Minimoog Model D – Pitch Bend

Bis vor etwa vierzig Minuten hatte ich, so sehr mir der Mini ans Herz gewachsen und zu einem meiner absoluten Lieblingsinstrumente geworden ist, mit ihm auch stellenweise meine liebe Mühe. Vor allem immer dann, wenn ich dem Pitch Wheel seine ihm zugedachte Funktion zugeführt habe. Das ist aber, wie es scheint nunmehr Geschichte…

Wenn auch etwas hatschert eingespielt, weil zu wenig geübt und gänzlich ohne MIDI (vorerst), so hört man doch – und vor allem endlich – einen kontrollierten Einfluss des Pitch Bendings auf den Klang. Warum das so ist?

… to be continued!

14 thoughts on “Moog Minimoog Model D – Pitch Bend

Urs Hauser

DAS würde mich auch interessieren….ich habe bei meinem Minimoog Model D (alte Originalkiste) eben genau da meine liebe Mühe…das liegt aber wohl an der Mechanik des Rades….bin gespannt…

Reply
    Peter M Mahr

    Ich fürchte Urs, dass es die Lösung nur für den Reissue geben wird. Mehr kann ich aktuell nicht schreiben (Betaphase).

    Übrigens war das Pitch Wheel meines MMR nicht gut kalibriert. Was auch immer der Grund dafür war. Jetzt ist es ein Traum mit einer klaren Nullzone. Es gibt somit kein Herumeiern mehr, wenn man das Wheel nur ganz leicht berührt. Das hatte ab und zu zwar durchaus seinen Charme, aber darüber hinaus war das Pitch Wheel für mich bis dato mehr Zierde als Werkzeug. Der Pitch Bend ist jetzt präzise einstellbar und das in bis zu 12 Halbtonschritten. Und dann gibt es da noch ein paar kleine, nette, zusätzliche Features… mehr dazu hoffentlich in Bälde.

    Reply
Axel Roeb

Hallo Peter, mein Interesse ist absolut geweckt!!:-))

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    Peter M Mahr

    Berechtigt. Hat meinen Mini deutlich aufgewertet. Ich halte Dich am Laufenden.

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Matthias Herrmann

Hallo,

habe gestern meinen Minimoog Reissue, nach gefühlten 100 schlaflosen Nächten, ob man(n) so ein Teil auch tatsächlich braucht, zudem auch der Preis deutlich von den angekündigten Hardware-Clones abdriftet (vermutlich aber auch der Sound), und freue mich schon jetzt auf den MM als auch auf eine mögliche Verbesserung hinsichtlich des Pitch Wheels.

VG
Matthias

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    Peter M Mahr

    Hallo Matthias,

    Zunächst einmal herzliche Gratulation zu und viel Freude mit Deinem Minimoog.

    Ob man ihn braucht? Die Frage mag legitim sein, ebenso wie die, ob man denn nicht mit „PlugIns“ oder „Clones“… mag alles sein. Keine Ahnung. Was ich weiss, ist welche Freude ich habe, wenn ich ihn einschalte und spiele.

    Mit der, ich nenne sie einmal „Ergänzung“, sind jetzt die Punkte gelöst, die mich noch am ehesten gestört haben. Alleine, dass ich beim Spielen direkt das Pitch Bending so kontrollieren kann, wie ich es mir vorstelle, ist schon eine eindeutige Verbesserung. Aber damit ist es in dem Fall ja nicht genug.

    Ich hoffe bald etwas mehr berichten zu können.

    Viel Freude mit dem Mini bis dahin,
    Peter

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    Peter M Mahr

    Matthias,

    In dem Video demonstriere ich ein anderes Feature. Man muss aber vielleicht genauer hinsehen: https://www.petermmahr.com/minimoog-model-d-reissue-2/

    Peter

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Johannes

Lieber Peter,

er wird ja nun nicht mehr gebaut…
Deine Begeisterung bringt mich zu der Frage:
Sollte man Ersparnisse opfern, einen ergattern, auch wenn das betagte Original
da steht? Die letzte Chance oder das doppelte Lottchen?

Liebe Grüße
Johannes

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    Peter M Mahr

    Lieber Johannes,

    Nein. Ich kann Dir das beim besten Willen nicht empfehlen, zumindest nicht ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben.

    Es mag Szenarien geben, wo es Sinn machen könnte beide sein Eigen zu nennen. So z.B. wenn Du Musik produzierst, in der Du zwei Exemplare benötigst. Ansonsten ist es „more of the same“.

    Ich bekam ihn geschenkt und erfreue mich seiner jeden Tag. Zu Beginn hatte ich Zweifel da ich dachte, dass M15 und Mini eine ziemlich grosse Schnittmenge haben. In gewisser Hinsicht haben sie die, am Papier. Beim Musizieren ist es mir bis dato selten aufgefallen und wenn, war es in dem Moment eher eine Stärke, weil ich in diesem Moment „more of the (nearly) same“ haben wollte. Dafür bietet das M15 Dinge, von denen der Mini nur träumen kann (https://soundcloud.com/petermmahr/grimsel – z.B.der Sound mit dem schneller werdenden LFO, oder das Rauschen, das durch die FFB läuft).

    Der Mini ist ein sehr einfacher Synthesizer, der aber genau daraus seine Stärke zieht. So sehr man beim P12 den Sweet Spot suchen muss, so schwer ist es beim Mini diesen zu verlassen. Ich weiss nicht wie Du das siehst.

    Aus meiner Sicht sprechen für den Mini Reissue (im Vergleich zum Original):

    Die Tastatur
    Die ist einfach gut. Auch wenn der Aftertouch bei den schwarzen Tasten vielleicht etwas schwieriger zu kontrollieren ist, was der Tastenlänge und somit der Hebelwirkung zusätzlich geschuldet sein mag. Es mag eine Kleinigkeit sein, sie soll aber nicht unerwähnt bleiben.

    Das Vorhandensein von Velocity und Aftertouch („Afterpressure“)
    als Modulationsquelle ist ein deutlicher Zugewinn. Bei meinem habe ich fast immer die Vel auf das Filter gelegt und in dem Video verwende ich den Aftertouch um die Modulation auszulösen, deren Intensitätsbereich ich mit dem Modwheel bestimme. Mit MUSE nutze ich nun auch den Aftertouch, ein Feature, das ich sonst eher selten einsetze.

    Die MIDI Einbindung
    Wenngleich diese ab Werk rudimentär und nicht ganz frei von Fehlern ist, sie ist dennoch ein hilfreiches Feature. Sie lässt auch nicht viel zu, aber Alex hat mit MUSE einiges rausgeholt und daher bin ich geneigt nun auch den Pitch Bend als Vorteil im Vergleich zum Original zu erachten. Nebst den definierten Bending Bereichen, in meinem Fall fast immer +/-2 Halbtöne, kannst Du bis zu 12 Halbtöne einstellen (+/-). Von dem nun endlich vorhandenen Nullbereich ganz zu schweigen.

    Der zusätzliche LFO
    Sollte nicht überbewertet aber auch nicht unerwähnt bleiben.

    … und auch der Umstand, dass es ein Neugerät ist. Sollte das alles wichtig sein, es das Budget zulassen oder das Original ausgetauscht werden, dann würde ich ihn mir genauer ansehen und den Erwerb anstelle eines Originals anstreben. Also wenn Du vor der Wahl stehst. Sich von einem Original für den Reissue zu trennen, das will gut überlegt und frei von externen Einflüssen entschieden sein.

    Über die klanglichen Unterschiede kann man sich bestimmt lange mit Kollegen austauschen. Das überlasse ich auch gerne diesen.

    Mittlerweile gibt es ja einige Demos auf YouTube und SoundCloud anhand derer man die klangliche Ähnlichkeit zum Original mE gut einschätzen kann.

    Wer also kein Original hat, ein Neugerät mit den oben genannten Features sucht, der sollte sich den Reissue definitiv ansehen. Je nach Kompromissbereitschaft, und ich bin alles andere als ein Roland Fan, mag der neue Roland/SE durchaus auch eine Alternative sein. Letztens habe ich einige Sounds gehört, die mir gut gefallen haben. Aber der Mini ist für so manchen eben mehr als das, denn konsequent gedacht muss man den PlugIns definitiv auch ihren Platz einräumen, denn klanglich sind die alles andere als schlecht.

    Liebe Grüsse,
    Peter

    Reply
Axel Tasler

Mein Reissue kommt diese Woche. Ich habe mich auf den letzten Drücker dafür entschieden. Der Händler musste ihn aus Amsterdam aus einem Shop nach DE bringen lassen, damit das noch klappt. Nun würde ich natürlich gerne mehr über diese „geheime“ Modifikation erfahren. Worum geht es?

Reply
    Peter M Mahr

    Hallo Axel,

    Was die Modifikation betrifft, ersuche ich Dich noch ein wenig zu gedulden. In den nächsten Tagen sollte es die offizielle Information von virtual-music geben.

    Freu Dich auf Deinen Mini.

    Reply
Matthias

Hallo Peter,

es gibt ja inzwischen das avisierte Upgrade für den neuen Minimoog by virtual music. Ich gehe davon aus, dass Du das schon einige Zeit im Einsatz hast. Wenn das so ist, würde die Erweiterung eine eindeutige Kaufempfehlung von Dir bekommen?

Danke für eine kleine Hilfestellung (Kaufrechtfertigung 😉) im Voraus.

VG
Matthias

Reply
    Peter M Mahr

    Servus Matthias,

    FunKeyLicious habe ich MUSE empfohlen gleich nachdem ich hörte, dass er sich einen Mini Reissue gekauft hat. Mittlerweile hat er es eingebaut und kann vielleicht selbst Stellung nehmen. Dann hast Du zwei Meinungen.

    Ich möchte es in jedem Fall nicht mehr missen. Dass mein Mini als „Nebeneffekt“ kalibriert ist, ist ein erfreulicher zusätzlicher Faktor. Der Aufwand war in jedem Fall gerechtfertigt.

    Beste Grüsse,
    Peter
    [von unterwegs]

    Reply
    Oliver

    Hallo Matthias,

    auf Peter’s Hinweis hin möchte ich dir gerne auch von meiner Seite her eine klare Empfehlung für das MUSE geben.

    Ich habe meinem erst vor Kurzem gekauften Minimoog Reissue das MUSE gegönnt – nachdem Alexander quasi bei mir um’s Eck wohnt, hat er mir’s auch gleich persönlich eingebaut. Ich kann die Erweiterung jedem Minimoog RE User nur wärmstens empfehlen – es werden genau noch jene Schwachstellen behoben, die am ehesten im musikalischen Prozess stören und machen den Mini so wirklich zu einem ausgewachsenen Performance-Instrument.

    Ich kenne Alex gut von Services meiner ehemaligen Vintage-Synths und hier hat er wirklich viel Liebe in ein tolles Produkt gesteckt. Den Preis halte ich übrigens auch für absolut angemessen, hier handelt es sich ja um Einzelfertigung.

    Fragen zu Funktion etc. beantwortet dir Alexander jedenfalls gerne direkt, schick ihm einfach ein Mail.

    Viele Grüße und viel Spaß noch mit deinem (bald geMUSEtem) Mini!
    Oliver

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