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Moog Minimoog Model D – Pitch Bend

2. Juli 2017 - Studio, Taste
Moog Minimoog Model D – Pitch Bend

Bis vor etwa vierzig Minuten hatte ich, so sehr mir der Mini ans Herz gewachsen und zu einem meiner absoluten Lieblingsinstrumente geworden ist, mit ihm auch stellenweise meine liebe Mühe. Vor allem immer dann, wenn ich dem Pitch Wheel seine ihm zugedachte Funktion zugeführt habe. Das ist aber, wie es scheint nunmehr Geschichte…

Wenn auch etwas hatschert eingespielt, weil zu wenig geübt und gänzlich ohne MIDI (vorerst), so hört man doch – und vor allem endlich – einen kontrollierten Einfluss des Pitch Bendings auf den Klang. Warum das so ist?

… to be continued!

9 thoughts on “Moog Minimoog Model D – Pitch Bend

Urs Hauser

DAS würde mich auch interessieren….ich habe bei meinem Minimoog Model D (alte Originalkiste) eben genau da meine liebe Mühe…das liegt aber wohl an der Mechanik des Rades….bin gespannt…

Reply
    Peter M Mahr

    Ich fürchte Urs, dass es die Lösung nur für den Reissue geben wird. Mehr kann ich aktuell nicht schreiben (Betaphase).

    Übrigens war das Pitch Wheel meines MMR nicht gut kalibriert. Was auch immer der Grund dafür war. Jetzt ist es ein Traum mit einer klaren Nullzone. Es gibt somit kein Herumeiern mehr, wenn man das Wheel nur ganz leicht berührt. Das hatte ab und zu zwar durchaus seinen Charme, aber darüber hinaus war das Pitch Wheel für mich bis dato mehr Zierde als Werkzeug. Der Pitch Bend ist jetzt präzise einstellbar und das in bis zu 12 Halbtonschritten. Und dann gibt es da noch ein paar kleine, nette, zusätzliche Features… mehr dazu hoffentlich in Bälde.

    Reply
Axel Roeb

Hallo Peter, mein Interesse ist absolut geweckt!!:-))

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    Peter M Mahr

    Berechtigt. Hat meinen Mini deutlich aufgewertet. Ich halte Dich am Laufenden.

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Matthias Herrmann

Hallo,

habe gestern meinen Minimoog Reissue, nach gefühlten 100 schlaflosen Nächten, ob man(n) so ein Teil auch tatsächlich braucht, zudem auch der Preis deutlich von den angekündigten Hardware-Clones abdriftet (vermutlich aber auch der Sound), und freue mich schon jetzt auf den MM als auch auf eine mögliche Verbesserung hinsichtlich des Pitch Wheels.

VG
Matthias

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    Peter M Mahr

    Hallo Matthias,

    Zunächst einmal herzliche Gratulation zu und viel Freude mit Deinem Minimoog.

    Ob man ihn braucht? Die Frage mag legitim sein, ebenso wie die, ob man denn nicht mit „PlugIns“ oder „Clones“… mag alles sein. Keine Ahnung. Was ich weiss, ist welche Freude ich habe, wenn ich ihn einschalte und spiele.

    Mit der, ich nenne sie einmal „Ergänzung“, sind jetzt die Punkte gelöst, die mich noch am ehesten gestört haben. Alleine, dass ich beim Spielen direkt das Pitch Bending so kontrollieren kann, wie ich es mir vorstelle, ist schon eine eindeutige Verbesserung. Aber damit ist es in dem Fall ja nicht genug.

    Ich hoffe bald etwas mehr berichten zu können.

    Viel Freude mit dem Mini bis dahin,
    Peter

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    Peter M Mahr

    Matthias,

    In dem Video „zeige“ ich ein anderes Feature. Man muss aber vielleicht genauer hinsehen: https://www.petermmahr.com/minimoog-model-d-reissue-2/

    Peter

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Johannes

Lieber Peter,

er wird ja nun nicht mehr gebaut…
Deine Begeisterung bringt mich zu der Frage:
Sollte man Ersparnisse opfern, einen ergattern, auch wenn das betagte Original
da steht? Die letzte Chance oder das doppelte Lottchen?

Liebe Grüße
Johannes

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    Peter M Mahr

    Lieber Johannes,

    Nein. Ich kann Dir das beim besten Willen nicht empfehlen, zumindest nicht ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben.

    Es mag Szenarien geben, wo es Sinn machen könnte beide sein Eigen zu nennen. So z.B. wenn Du Musik produzierst, in der Du zwei Exemplare benötigst. Ansonsten ist es „more of the same“.

    Ich bekam ihn geschenkt und erfreue mich seiner jeden Tag. Zu Beginn hatte ich Zweifel da ich dachte, dass M15 und Mini eine ziemlich grosse Schnittmenge haben. In gewisser Hinsicht haben sie die, am Papier. Beim Musizieren ist es mir bis dato selten aufgefallen und wenn, war es in dem Moment eher eine Stärke, weil ich in diesem Moment „more of the (nearly) same“ haben wollte. Dafür bietet das M15 Dinge, von denen der Mini nur träumen kann (https://soundcloud.com/petermmahr/grimsel – z.B.der Sound mit dem schneller werdenden LFO, oder das Rauschen, das durch die FFB läuft).

    Der Mini ist ein sehr einfacher Synthesizer, der aber genau daraus seine Stärke zieht. So sehr man beim P12 den Sweet Spot suchen muss, so schwer ist es beim Mini diesen zu verlassen. Ich weiss nicht wie Du das siehst.

    Aus meiner Sicht sprechen für den Mini Reissue (im Vergleich zum Original):

    Die Tastatur
    Die ist einfach gut. Auch wenn der Aftertouch bei den schwarzen Tasten vielleicht etwas schwieriger zu kontrollieren ist, was der Tastenlänge und somit der Hebelwirkung zusätzlich geschuldet sein mag. Auch wenn es sich um eine Kleinigkeit handelt, so soll sie in meinem positiven Resümee keinesfalls unerwähnt bleiben.

    Das Vorhandensein von Velocity und Aftertouch („Afterpressure“)
    Als Modulationsquelle, wobei im Falle der Velocity die Intensität mit einem kleinen Regler noch fein getunt werden kann. Ein Feature, das ich schlichtweg liebe. Nicht umsonst ist die Velocity fast permanent mit dem Filter verbunden. Die sich aufdrängende Möglichkeit ein Instrument, das ohnehin zum Spielen einlädt, noch einen „Tick“ ausdrucksstärker zu machen. Mit xxxx nutze ich nun auch den Aftertouch, ein Feature, das ich sonst vermeide. Wie Du dem Video entnehmen kannst bestimme ich mit dem ModWheel den Bereich (Range), mit dem Aftertouch löse ich ihn nur bei den Tönen aus, die moduliert werden sollen. Die Hand ist dann auch frei um die LFO Rate zu variieren.

    Die MIDI Einbindung
    Wenngleich diese ab Werk rudimentär und nicht ganz frei von Fehlern ist. Sie lässt auch nicht viel zu, aber Alex hat mit xxxx da doch einiges rausgeholt und daher bin ich geneigt nun auch den Pitch Bend als Vorteil im Vergleich zum Original zu erachten. Nebst den definierten Bending Bereichen, in meinem Fall fast immer +/-2 Halbtöne, kannst Du bis zu 12 Halbtöne einstellen (+/-). Von dem nun endlich vorhandenen Nullbereich ganz zu schweigen.

    Der zusätzliche LFO
    Sollte nicht überbewertet aber auch nicht unerwähnt bleiben.

    … und auch der Umstand, dass es ein Neugerät ist. Sollte das alles wichtig sein, es das Budget zulassen oder das Original ausgetauscht werden, dann würde uch ihn mir genauer ansehen.

    Über die klanglichen Unterschiede kann man sich bestimmt lange mit Kollegen austauschen. Das überlasse ich auch gerne diesen.

    Mittlerweile gibt es ja einige Demos auf YouTube und SoundCloud anhand derer man die klangliche Ähnlichkeit zum Original mE gut einschätzen kann.

    Wer also kein Original hat, ein Neugerät mit den oben genannten Features sucht, der sollte sich den Reissue definitiv ansehen. Je nach Kompromissbereitschaft, und ich bin alles andere als ein Roland Fan, mag der neue Roland/SE durchaus auch eine Alternative sein. Letztens habe ich einige Sounds gehört, die mir gut gefallen haben. Aber der Mini ist für so manchen eben mehr als das, denn konsequent gedacht muss man den PlugIns definitiv auch ihren Platz einräumen, denn klanglich sind die alles andere als schlecht.

    Liebe Grüsse,
    Peter

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