Menu

Musikmesse Frankfurt 2014

13. März 2014 - Fundstueck, Musik
Musikmesse Frankfurt 2014

Dieser Tage findet in Frankfurt die Musikmesse statt. Hier meine Eindrücke.

Für mich gab es zwei absolute Highlights und beide hatten sie eines gemein, die Farben Grün und Schwarz.

Da war einmal die beeindruckende Performance von Jon Gomm, der mit „Passionflower“ das Publikum in seinen Bann gezogen hat.

Jon Gomm - Passionflower

Jon Gomm – Passionflower

Eine ältere Version, die aber meines Erachtens hinsichtlich Ausdrucksstärke und Feeling nicht ganz an seine FMM Performance heranreicht, finden Sie hier auf Youtube.

Gleich anschließend folgte Thomas Blug & Band mit keinem geringeren als Axel Hartmann an den Keys.

Bevor es zum zweiten Grün/Schwarzen Highlight geht, noch eine Impression aus der Halle der Saiten.

Das Equipment Highlight dieser Musikmesse ist für mich die Roland TR-8. Das Ding klingt umwerfend, groovt, bereitet Spaß, ist gediegen verarbeitet und weist ein Preis/Leistungsverhältnis auf das signalisiert „Roland is back“. Wem die TR-8 zu wenig nach TR-808 oder TR-909 klingt, der bekommt das jeweilige Original am Gebrauchtmarkt, so z.B. auch immer wieder bei den Freunden von Wavemeister, die zeitgleich mit uns auf der diesjährigen FMM waren.

Wer seinem Computerarbeitsplatz ein wenig Flügel Feeling verpassen will, dem könnte folgende Lösung von Zaor gefallen:

Am e:m:c Messestand gab es neben den üblichen Verdächtigen (Moog, Mellotron, Radikal Technologies und SCHMIDT) auch eine neue Marke  – Vintage Vibe – zu sehen und testen, die sich primär den E-Pianos verschrieben hat, aber auch mit einem Hohner Clavinet Prototype zu begeistern wussten.

Besonders gefreut hat es mich nach langer Zeit wieder einmal Jörg Schaaf zu treffen, der mit dem Accelerator und dem Spectralis die Membranen zum Flattern brachte. Bernies und meinem Bart wurde bei einem der Specki Basssounds ein Mittelscheitel gezogen. Danke Jörg! 🙂 Übrigens hatte ich endlich einmal Gelegenheit Bernie persönlich kennenzulernen, ebenso wie Dietmar aka „microbug„, die ich beide bis dato nur aus dem „Fachforum“ kannte. Schön, wenn sich ein positiver Eindruck im wahren Leben bestätigt. So geschehen in diesen beiden Fällen.

Stefan Schmidt hat seinen SCHMIDT Synthesizer ein weiteres Mal den interessierten Besuchern vorgestellt und einige Sounds vorgeführt, die das Potenzial des Instruments fernab von „Clav“ und „Synth Brass“ zeigten. Man wünschte sich es gäbe endlich eine eigene Webseite mit professionellen Klangbeispielen, die dem Instrument gerecht werden. Die e:m:c Unterseite ist ein kleiner Schritt in diese Richtung. Die Klangbeispiele dort werden allerdings nach meinem Dafürhalten dem gestern Gehörten nicht gerecht.

Über viele Kleinigkeiten könnte ich noch berichten wie z.B. beginnend bei dem für Sommer (2014) angekündigten Zarenbourg Editor – bei aller Sympathie Stefan (Stenzel) betreffend, ich habe so meine Zweifel 🙂 – bis hin zu Clavias neuem Nord Lead A1, der mich sehr positiv überraschte. Aber, und damit komme ich zum dritten persönlichen Highlight dieser Frankfurter Musikmesse, die vielen Kollegen, Bekannte und Freunde endlich wieder einmal zu treffen hat den Aufwand erst wirklich gerechtfertigt. Sei es ein wie immer lässiger und amüsanter Andreas Schneider oder ein ebenso gute gelaunter Stephan Bernsee, oder der schon angesprochene Jörg Schaafganz besonders gefreut hat es mich natürlich wieder Klaus Peter Rausch, Marko Ettlich, Stefan Schmidt zu treffen. Zu guter Letzt gab es noch einen würdigen, wenn auch etwas stressigen Abschluss am Frankfurter Flughafen, auf dem Oliver und meine Wenigkeit noch Federico Solazzo kurz zu einem Plausch trafen. Vor allem diese Gespräche waren den Aufwand wert.

 

2 thoughts on “Musikmesse Frankfurt 2014

Oliver

Sehr schöner Bericht eines tollen und spannenden Tages. Deine Einschätzung der Highlights teile ich zu 100% und ich freu mich schon, wenn die TR-8 den Weg zu mir/uns findet 😉 War echt ein sehr feiner gemeimsamer Besuch!

Reply
    peter

    Ja! Und Danke, dass Du das damals initiiert (gibt vermutlich nur wenige Worte mit einem ähnlichen hohen „i“ Anteil 😉 ) hast.

    Reply

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.