Nonlinear Labs C15 Demos

Alle C15 Demos zusammengefasst in einem Beitrag, mit kurzen Kommentaren zu den jeweiligen Aufnahmen. [Änderung 06.04.2018: Zusätzliches „Evangelos“ Klangbeispiel]


Addendum 03.04.2018 – Demo #12:
Sie hören ausschliesslich den C15 und in diesem Fall zwei eigene Klänge. Der erste ist mein bescheidener Versuch den Klang eines „Hang“ in einem Synthesizer nachzubilden. Keine Frage, in allererster Linie mangelt es hier dem „Performer“ am spielerischen Können. 🙂 Die Stimmung des Hangs bedarf zudem einer näheren Untersuchung um die Authentizität zu steigern. Nach dem „Hang“ folgt die „Kiwi Conga“.


Demo #1:
Bedingt durch die Klangformung während des Spielens, ist die Grenze zwischen Factory und „eigenem“ Sound im C15 eine fliessende. In Beispiel #1 bildeten drei Factory Sounds jeweils den Ausgangspunkt. Das Signal wurde weder mit Outboard noch mit Plug-Ins nachbearbeitet:

Screenshot Demo #1


Demo #2: „Glass ’n Brass“
Auch hier dienten drei Factory Sounds als Ausgangspunkt. Die Aufnahmen wurden auch hier weder mit Plug-Ins noch mit Outboard verändert:

Screenshot Demo #2 „Glass ’n Brass“


Demo #3: „Pedal Harp“
Zwei Factory Sounds, keine Signalbearbeitung (weder mittels Outboard noch durch Zuhilfenahme von Plug-Ins). Beim ersten Klangbeispiel ist gut zu hören wie die Veränderung des Effektenteils z.B. als Bestandteil des Klangs verwendet werden kann. Das ist unter anderem deshalb möglich, da – wie schon an anderer Stelle angesprochen – die Qualität des Reverbs als sehr gut bezeichnet werden kann.

Screenshot Demo #3 „Pedal Harp“


Demo #4: „Satellight“
Eine Mischung aus eigenen und Factory Klängen, die in der Mischung mit Softubes Trident-A Range EQ nachbearbeitet wurden.

Screenshot Demo #4 „Satellight“ – Softube Trident-A Range EQ Einstellungen


Demo #5: „Peteoresque“
Eigener Klang, es wurden weder Plug-Ins, noch Outboard verwendet. Sie hören ausschliesslich den C15

Screenshot Demo #5 „Peteoresque“


Demo #6: „Blue Choir“
Beschreibung siehe bitte Demo #5.

Screenshot Demo #6 „Blue Choir“


Demo #7: „Soundmix“
Ähnlich wie in Demo #4 wurde hier Gebrauch von Softubes Trident-A Range EQ gemacht.

Screenshot Demo #7 „Soundmix“ – Softube Trident-A Range EQ Einstellungen


Demo #8: „BigBass“
Die Signale beider Ausgänge wurden aufgenommen und im Panorama nicht verteilt [Pan = Mitte]. Als EQ wurde wieder Softubes Trident-A Range EQ, allerdings in der Summe, verwendet um primär unerwünschte Frequenzen unterhalb von 25Hz abzusenken [HP = 25Hz]. Die Anhebungen bei 5khZ [+0.6dB] und bei 15kHz [+0.9dB] sind eher homöopathischer Natur.

Screenshot Demo #8 „BigBass“


Demo #10: „Trip to the Past“
In diesem Beispiel wurde nur der Factory Sound „Wonka Organ“ mit dem Trident EQ bearbeitet. Bei dem Klangbeispiel „Evangelos Lead“ handelt es sich um einen eigenen Klang, der weder mit Outboard noch mit Plug-Ins nachbearbeitet wurde.

Screenshot Demo #10 „Trip to the Past“

Hier nochmals der „Evangelos“ Sound in einem anderen Beispiel:


Addendum 31.03.2018 – Demo #9: „Brass & Wind“
Sounds: Wood & Brass sowie das Pad sind eigene Sounds, „Romantic Blech“ am Ende ist ein Beispiel für einen der guten Factory Sounds. Sie hören ausschliesslich den C15.


Addendum 01.04.2018 – Demo #11: „Perkussiv“
Wie an anderer Stelle erwähnt, erinnern einige der klanglichen Veränderungen stellenweise an physical modelling. Der Einzelklang ab etwa t=55s ist dafür ein Beispiel.

4 Kommentare

  1. Thomas Braune

    31. März 2018 um 8:14

    Hallo Peter, sehr eindrucksvolle Beispiele.
    Irgendwie DX mit guten Wandlern und modernen Sound ( nie kalt )
    Ich hab auch schon mit den gedanken gespielt mir den c 15 zu holen.
    Midi würde ich nicht vermissen, aber wie sichert man seine Sounds ?
    LG Thomas Braune

    • Peter M Mahr

      31. März 2018 um 9:36

      Hallo Thomas,

      Danke, dass Du das Thema der Sicherung der Sounds ansprichst. Ich habe das System des C15′ derart schnell verinnerlicht, dass es zu einer Selbstverständlichkeit geworden ist. Dazu gleich mehr.

      Vorab noch der Hinweis auf ein sehr komfortables Feature. Solange Du den C15 nicht ausschaltest, geht auch NICHTS verloren. Mittels „Undo“ und „Redo“ kann man sich innerhalb der „History“ vor und zurückbewegen. Und das Gute daran, der C15 überhäuft Dich nicht mit Informationen im Display. Du spielst und h ö r s t was eingestellt war. Gefällt es Dir, speicherst Du den Klang entweder in der selben Bank oder einer anderen ab. Ich speichere z.B. oftmals 2-3 Versionen ab um dann zu vergleichen und mich für die Version zu entscheiden, die mich am meisten anspricht. Die beiden anderen lösche ich dann um nicht im Vergleichen hängen zu bleiben. Der ganze Prozess des Speicherns der Varianten geht extrem leicht von der Hand.

      Damit bin ich schon bei der Speicherung angelangt. Programme – ich glaube NL bezeichnet diese als „Preset“ – werden innerhalb von Banken gespeichert. Fertig. Die Anzahl beider ist im C15 nahezu unbegrenzt. Klänge kannst Du in einer Bank kopieren und in eine andere einfügen, oder auch ausschneiden und an anderer Stelle einfügen.

      Die Bänke und somit die „Presets“ lassen sich zusätzlich extern, z.B. auf einem USB Stick sichern. Was Du mit WiFi in dieser Hinsicht machen kannst, kann ich Dir aktuell leider nicht beantworten. Immer wenn ich mir vornehme mich dem Handbuch zu widmen „klebe“ ich am Instrument fest. D.h. ich beginne zu spielen und schon geht’s los, die Finger suchen ihren Weg auf der Tastatur, die Füsse bedienen die Pedale und dazwischen verändere und sichere ich Sounds.

      Man wird vermutlich nicht hunderte Sounds in einer Bank abspeichern, sondern unterschiedliche Banken erstellen und diese dann z.B. „Live Set“, „Favoriten“, oder klassisch „Leads“, „Brass“, „Bässe“, „Pads“ etc. bezeichnen. Ich habe aktuell 12 Bänke geladen und dort jeweils 20-50 Programme gespeichert.

      Eine alphanumerische Tastatur geht mir bis dato nicht ab… am ehesten noch bei der Namensgebung meiner Sounds. Aber selbst das geht letztendlich einfach, alles andere extrem einfach und wie erwähnt, mir wurde das eben erst durch Deine explizite Frage danach bewusst.

      Ich hoffe das beantwortet zumindest ein wenig Deine Frage.

      Liebe Grüsse,
      Peter

  2. Wolfgang Huber

    16. April 2018 um 17:50

    Hallo Peter Mahr
    ich bin nicht sicher, ob mein erster Kommentar abgeschickt wurde. Deswegen ein zweiter. Sehr schöne Soundbeispiele, die mich dazu brachten über den Kauf vom C15 nach zu denken. Ich bin eher auf der Analogen Seite und eigentlich „Spieler“ (vom Klavier her).
    Es gibt ganz wenig Sounds in der Richtung im Internet – alles eher gezupft, geschlagen, geblasen. Sind „analoge“ Sounds möglich, wie schlägt sich der C15 da?

    Beste Grüsse vom Bodensee
    Wolfgang

    • Peter M Mahr

      16. April 2018 um 20:19

      Hallo Wolfgang,

      Ist er und ich habe Dir schon geantwortet aber auch gesehen, dass Du eben dort warst.

      Um das thematisch beisammen zu lassen kopiere ich meine Antwort hier rein und werde – Dein Einverständnis vorausgesetzt – die Kommentare zum C15 im „PMM“ Teil löschen.

      ————-

      Hallo Wolfgang,

      Vielen Dank für Ihren freundlichen Kommentar.

      Der Modal 008 und der C15 sind zwei sehr unterschiedliche Instrumente, von daher und weil ich den Modal 008 nie selbst gespielt habe, kann ich hier keine Vergleiche ziehen.

      Eines muss einem beim C15 klar sein. Es ist ein digitaler Synthesizer, oder vermutlich eher im Sinne von NL – ein elektroakustisches Instrument. Das State Variable Filter (SVF) klingt gut und wurde in vielen der Klangbeispiele genutzt, aber ein gutes analoges Filter ist und bleibt ein analoges Filter. Allerdings ist das SVF nur eine Komponente, nebst z.B. Kammfilter, Feedback Mixer, etc.

      Was den C15 auszeichnet ist etwas das ich beim P12 auch so wahrgenommen habe, das „Verschmelzen“ mit dem Instrument. Die Klangerzeugung ist im Falle des C15 allerdings ungemein flexibler und das wirklich Besondere am C15 ist – ich zitiere sinngemäss einen geschätzten Kollegen – dass der Klang letztendlich beim Spielen entsteht.

      Wie ich sehe wohnen Sie nicht so weit entfernt. D.h. wenn Sie den C15 einmal spielen wollen, können Sie das gerne hier machen.

      Beste Grüsse vom Zürisee an den Bodensee,
      Peter

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