Menu

πK files – track #1

14. Januar 2015 - Musik
πK files – track #1

Now for something completely different…

Seit dem Verkauf der meisten meiner Musikinstrumente, spiele ich nahezu ausschließlich das Yamaha CP1. Der Verkauf hat mir in vielerlei Hinsicht sehr gut getan und wenn dieser Schritt auch noch vor einiger Zeit für mich als völlig unvorstellbar galt, so bin ich heute überrascht wie wenig – nämlich gar nicht – mir die Instrumente abgehen. Umso mehr freue ich mich auf mein Rhodes, das hoffentlich gut restauriert bald bei mir stehen wird. Aber das ist eine andere Geschichte.

Gestern hatte ich in meinem mittlerweile doch „kleinen“ Heimstudio Besuch. Klaus, mein Basslehrer kam vorbei, dieses Mal aber um eines meiner Stücke zu bereichern. Nach einigen Takes und einem kleinen Bierchen, begann er am Ende der Session vor sich hin zu spielen. Wobei die Beschreibung des „vor sich hin Spielens“ ihm nicht ansatzweise zu der gebührenden Ehre gereicht. Nicht umsonst ist Klaus in jeder Hinsicht ein hervorragender Basslehrer. Ich konnte nicht widerstehen – stöpselte das Kabel seines MusicMan StingRay Bass‘ in einen anderen Kanal, schaltete das AKAI MPC4000 ein und sampelte Chords und Phrases.

Kaum war Klaus aus der Tür, ging es an das Bearbeiten der Samples. Bei dieser eher von überschaubarer Spannung begleiteten Arbeit, begann ich immer wieder kurz am „Klavier“ dazu zu spielen. Einige Minuten später war die folgende Skizze „πK #1“ fertig. Für mich bedeutet das eine neue Form der elektronischen Musik.

Schlagwörter:

12 thoughts on “πK files – track #1

Jörn

Gefällt mir. Da klingt immer mal wieder etwas Jazziges durch.

Restauration eines Rhodes? Wird es dazu einen Beitrag geben?

Reply
    petermmahr

    Das Jazzige kommt durch Klaus in das Stück. Die Akkordfolge stammt von ihm. Mir fehlt da einfach der Background. Aber mir gefällt die Stimmung sehr, sehr gut und ich bin auch von der technischen Aufnahmequalität ziemlich angetan. Ich weiss, Selbstlob stinkt und ich stell mich auch gleich ins Blogeck. 😉

    ad Rhodes – je nach Ausgang der Geschichte habe ich das zumindest vor.

    Reply
Jörn

Passt schon. Ich sage das ja auch öfter: Der Sound, den du regelmäßig ablieferst, ist Yello-Verdächtig!

Reply
    petermmahr

    Ich muss mir Yello direkt mal wieder anhören. Die beiden mochte ich ohnehin immer schon, nicht nur wegen ihrer Musik.

    Reply
      Jörn

      Vor einiger Zeit habe ich mir von „Malia & Boris Blank“ das Album „Convergence“ gekauft. Das höre ich mir immer noch sehr gern an.

      Reply
Heiko

Hallo Peter,

Dann hat sich meine Frage nach dem verwendeten Piano gerade selbst geklärt.

Reply
Jürgen Büschges

Lieber Peter,

das klingt richtig gut. Schöne Harmonien.

Liebe Grüße
Jürgen

Reply
    petermmahr

    Lieber Jürgen,

    Vielen Dank. Aber diese Ehre geht in erster Linie an Klaus!

    Natürlich freut es mich, dass es Dir gefällt.

    Liebe Grüße,
    Peter

    Reply
Ulf

Ich mag das Zusammenspiel von Bass und Klavier hier auch sehr. Tolle, meditative Skizze … Mach mehr davon, Peter.
Viele Grüße, Ulf

Reply
    petermmahr

    Hallo Ulf,

    Vielen, vielen Dank auch Dir für das positive und motivierende Feedback!

    Ich bin offen gestanden überrascht über das positive Echo, das Klaus und ich bekommen. Wir hatten davor schon geplant das Thema „Zusammenarbeit“ sachte anzugehen, aber jetzt gibt es ja fast kein zurück mehr. 🙂

    Für Jörn – vielleicht schnüre ich auch „Halla Hey“ (nice try – an die Rechtschreibkorrektur, die daraus „Balla Heu“ machen wollte…. ist scheinbar von Jürgen Drews programmiert) nochmals auf, quasi eine 2015er Version. Mal sehen.

    Liebe Grüße,
    Peter

    Reply
      Jörn

      Hi Peter,

      auf eine mögliche neue Version bin ich sehr gespannt! Aus meiner Erfahrung weiß ich aber, dass ich oft das Original bevorzuge. Aber das muss ja nicht immer gelten!

      Rechtschreibkorrektur: Da muss man höllisch aufpassen! Was ich manchmal fast per Mail verschickt hätte, wäre mancherorts womöglich als Kriegsgrund aufgefasst worden …

      Reply
        petermmahr

        :-)) Ich weiß leider nur zu gut was Du meinst. Man muss wirklich extrem gut aufpassen.

        Bzgl. neuer Version – ja, was neu ist, ist nicht automatisch besser. Und wie ich Andreas schon schrieb „Das Einzige was vom “Original” bleiben soll sind Deine Drums und Jaquelines Stimme. Wobei es eben noch nicht feststeht, will ich doch nicht Altes warm aufbacken… sprich, wenn ich am Weg merke, das führt in eine Sackgasse, dann kommt das wichtigste Recording Tool des Studios zum Einsatz – der Mistkübel.“

        Reply

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.