PPG Museum

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22 Kommentare

  1. Immer noch das genialste Blau da draussen…

    • Peter M Mahr

      25. Februar 2018 um 6:24

      Klanglich und optisch einfach nur schön.

      Lange Randnotiz:
      Wenn ich mir „Vintage“ Analog antäte, dann wohl nur mehr bei zwei Kandidaten. Einer ist abgebildet. Vom Chroma war ich – ein weiteres Mal – nicht wegzukriegen. Hätte ich das Geld und den Platz, das wäre er. Er stünde ganz oben auf der Liste, dich gefolgt vom T-8, der aber klanglich vermutlich nicht ganz so ergiebig wäre. Beides wunderbare und ausdrucksstarke Musikinstrumente, wobei mich der Chroma klanglich immer wieder überrascht. Das hat allerdings auch seinen Preis. Und das meine ich jetzt nicht pekuniär.

  2. Neben vielem anderen zehre ich immer noch von der Chroma mit Apple II Demo in grauer Vergangenheit im Musikhaus Cream zu Frankfurt am Main. Ich war als Bub damals voll geflasht. Multitrack Recording mit dem Apple II und dem Chroma war schon faszinierend.

    • Peter M Mahr

      25. Februar 2018 um 16:29

      Bei mir war es die „Wiener“ Zeit der 80er in denen die damaligen Helden wie z.B. Hansi Lang, Drahdiwaberl, Falco, bis hin zu Andy Baum – Vorsicht Baum, nicht Borg :-), wobei der auch einige Synthesizer sein Eigen nannte – fast immer die selben Keyboarder einsetzten. Polio Brezina und Thomas Rabitsch seien an dieser Stelle namentlich genannt. Es war vor allem Thomas Rabitsch durch den ich auf den Chroma erst richtig aufmerksam wurde.

      Als ich das erste Mal bei dem von uns beiden sehr geschätzten Kollegen [und sehr guten Freund] in Ruhe seinen Chroma spielen durfte, wurde mir klar wie viele der Sounds ich schon zuvor in Songs gehört hatte. So manchen hatte ich fälschlicherweise dem P5 zugeordnet, der damals DER Synthesizer in Wien war. Unvergesslich jener Tag als ich im damaligen „for music“ Hand an den P5 anlegen und als – damals schüchterner – Schüler auch noch kurz die Tasten des T-8s drücken durfte. Die Prospekte samt der aufgerufenen Preise hatte ich mindestens zwei Jahrzehnte in meinem Archiv und fielen erst einem der letzten Umzüge – mit Wehmut – zum Opfer. :)

      Die Bedienung des Chromas als „einfach“ und „intuitiv“ zu bezeichnen – obwohl die Klangerzeugung analoger, subtraktiver Natur ist – ist mutig. Macht auch hier keiner, nicht umsonst gibt es ein Computer Interface (!) oder den Enabler ) auf den mich glaube ich Theo, oder Alex, vor längerer Zeit einmal aufmerksam gemacht hatte.

      Jedenfalls musste unser Kollege gestern mindestens eine Stunde leiden, da ich nicht vom Chroma zu trennen war. Das mag einerseits dem Umstand geschuldet gewesen sein, dass ich aktuell keine grosse Tastatur zur Verfügung habe, aber bestimmt auch dem Instrument selbst. Die Abstimmung der Tastatur und Klangerzeugung aufeinander ist ein Traum. So nimmt es für mich nicht wunder, dass er nicht selten bei Jazzern anzutreffen war und wohl auch noch ist.

      Um aber wieder die Kruve zum eigentlichen Thema zu kratzen. Die PPG Armada ist schon der Hammer und weil ich eben zum Thema Tastatur ins Schwärmen kam, die des PPG PRK hat mir auch sehr gefallen. Dann noch die Möglichkeiten die einzelnen Modelle zu hören ist einfach etwas Feines. Möge Waldorf mit dem Quantum ein Wurf in diese Richtung gelingen. Klar, die Zeiten eines PPG 2 sind vorbei und der charaktervolle Sound ist wohl auch nicht jedermanns Sache. Mal sehen was der Quantum dann wirklich kann. Irgendwie habe ich den Verdacht, dass in meinem Freundeskreis zwei potenzielle Käufer zu finden sind. ;)

      Schönen Sonntag noch,
      Liebe Grüsse,
      Peter

  3. Kennst Du ausser obigem Kollegen und mir noch andere Freunde der Hybriden-Synths a la PPG und Waldorf? Ich selber sehe mich nicht als potenziellen Käufer, was verschiedene Gründe hat. Vor allem aber traue ich dem Quantum nicht die Brutalität der Vorgänger zu. Die Wavetable-Engine ist inzwischen technisch gereift und verbessert worden und leider erledigt das genau die Klangkomponente, die mir so gut gefällt. Auf einem der Treffen in Kufstein haben Alexander Guelfenburg und ich den Terminus „digitale Grütze“ dafür geprägt. Die PPGs haben das in Masse, die Waves und Microwaves von Waldorf auch, wenn auch schon schwächer, beim Wersi Stageperformer und den dazu gehörigen Orgeln findet man es auch. Beim Waldorf XT ist es noch leidlich zu finden, bei Q, microQ, Blofeld und letzlich dem Nave, ist dieser Charakter nahezu ausgestorben. Die analogen Filter des Quantum werde das auch nicht wieder hervorzaubern. Ich mag mich aber auch irren. Der Modal 002 bringt es übrigen hervor, vor allem, wenn DeRez genutzt wird.

    Liebe Grüsse zurück,
    Georg.

    • Peter M Mahr

      25. Februar 2018 um 18:11

      Ich hatte Dich auf dem Radar, was nicht weiter wunder nimmt, wenn man Deine „Vorgeschichte“ und auch Deine Vorlieben kennt. Oder zu glauben kennt, wie ich eben feststellen muss. :-) Den Modal sehe ich übrigens in dieser „Tradition“.

      Deine Skepsis teile ich über weite Strecken, weshalb mir Dein aktuelles Desinteresse nun auch verständlich wird. Man wird den Quantum wohl selbst spielen, oder aber auf die ersten Uservideos warten müssen. Das was bis dato zu hören war ist ein Spagat zwischen DX Glöckchenderivaten und glattgebügelten PPG Sounds. Vielleicht sollte man seitens Waldorf einfach einmal jüngere Leute an das Ding lassen um andere, zeitgemässere Sounds zu programmieren [das schliesst mich zu 100% aus – nur damit es hier zu keinen Missverständnissen kommt].

      Mir scheint fast so als würde Waldorf eine Eierlegendewollmilchsau mit schönem Fell auf den Markt bringen wollen… Zielgruppe 40+

      Liebe Grüße,
      Peter

  4. Machen wir es doch einfach so, wenn es ihn gibt, kaufst Du ihn und ich darf dann mal probespielen ;-)

    Georg.

    • Peter M Mahr

      25. Februar 2018 um 18:27

      Das kannst Du vergessen. ;-) Selten in letzter Zeit ein Gerät gesehen, das mich weniger interessiert als der Quantum. Da finde ich den Montage ja noch spannender.

      • Komm jetzt, so schlimm ist er nun auch nicht. Aber das waren mal klare Worte ;-)

        • Peter M Mahr

          25. Februar 2018 um 19:59

          Ich konzentriere mich mal auf etwas anderes, das mich klanglich zunächst auch nicht so richtig überzeugen wollte. Irgendwann waren dann doch interessante Klänge dabei und ein Kollege auf dessen Meinung ich viel halte hat mir empfohlen ihn unbedingt selbst zu testen. Mittlerweile sind es eigentlich zwei…

        • Peter M Mahr

          28. Februar 2018 um 17:27

          Nachtrag
          Mit BT geht es mal in eine gute Richtung, schade, dass es nicht etwas länger ist. Der Quantum ist übrigens auch schön bunt, hätte perfekt unter den Christbaum gepasst. Der Bursche kann aber etwas, siehe die anderen Videos auf seiner Facebookseite. Fernab von Trance und four on the floor hat er auch anderes zu bieten, wie z.B. https://www.youtube.com/watch?v=I8wa83WPZAI .. mal sehen was er aus dem Quantum rausholt.

          Das Bonedo Video hier https://www.bonedo.de/artikel/einzelansicht/namm-2018-waldorf-quantum-vorgestellt.html hat mich hingegen nachsehen lassen, ob wir wirklich das Jahr 2018 schreiben. Schrecklich.

          • Das mit BT und Quantum verstehe ich nicht. In meiner Welt ist BT = British Telecom :-)

            Wie klingt denn 2018? Die Zeiten sind doch vorbei, in denen beispielsweise ein Herr Jarre auf jedem Album neu, besser, höher und weiter klang, nur weil er neue Synths und deren Presets nutzen konnte.

            Aber ging es hier nicht eigentlich um blau und PPG? Ich sage nur Tangerine Dream EXIT. Immer wieder gut.

          • Peter M Mahr

            1. März 2018 um 7:42

            Für mich steht der Quantum in der Tradition des Blaus. Von daher passt das sehr gut, zumal es durchaus aktuell ist.

            Die Blauen fand ich damals innovativ und die der Klangerzeugung zugrundeliegende Idee beeindruckt mich heute noch. Ist ein bisschen wie die Didesoxymethode von Sanger [halt ohne Nobelpreis], damit ich auch eine Facette meiner Welt teile. ;-)

            Noch zu Jarre – für mich hat er, vielleicht noch am ehesten mit Ausnahme der Zoolook, im Prinzip immer gleich geklungen. Einen eigenen „Sound“ zu haben ist jedoch nichts schlechtes. Hören mag ich seine Musik nur heute genauso wenig wie die von TD. So unterschiedlich sind die Geschmäcker.

            Wie weiter oben erwähnt gehe ich davon aus, dass die für mich interessanten Quantum Beispiele in Videos und Audiodemos der Käufer zu sehen, vor allem aber zu hören sein werden. Mal sehen, was auch Theo aus dem rausholen wird. Seinen Streichfett Review fand ich exzellent.

            Waldorf wünsche ich, dass ihr Quantum einschlägt und ein voller Erfolg wird. Das aus einer Vielzahl unterschiedlicher Gründe.

          • Jarre war einfach ein Platzhalter, der auf jedem neuen Album neue und „bessere“ Sounds hatte, einfach weil er neue und „bessere“ Instrumente nutzen konnte.

            Heute war ja alles schon mindestens dreimal am Start gewesen, das lässt sich also so nicht fortschreiben.

            Im Quantum sind möglicherweise Sachen verborgen, die auch etwas kantigere Sounds ermöglichen. Es hat dann halt wie bei XT oder Q so etwas von Schachspielen, man muss den Sound also eher denken als fühlen.

            Ein anderes Beispiel noch: Beim Synthex hat man dank der DCOs gerne eine gewisse Starrheit im Sound. Detune alleine hilft nicht, aber man hat ja den Chorus. Dafür kann man kantige und knochentrockene Sounds bauen, die ein OB-8 nicht hinbekommt, weil dort alles immer in der Gegend herum driftet.

            Yep, möge die Macht mit Waldorf sein…

          • Peter M Mahr

            3. März 2018 um 18:20

            Schönes Beispiel mit dem Synthex. Und ja, „möge die Macht mit Waldorf sein…“

            Liebe Grüsse,
            Peter

  5. Wow das nenne ich mal eine schöne blaue Sammlung lieber Peter. Da werde ich schon ein wenig neidisch. Bei mir stehen „nur“ Wave 2.2, 2.3, Waveterm B, PRK FD rum. Wave 2, EVU und gar ein Wavecomputer 360 stehen ganz oben auf meiner Wunschliste. Solltest du mal einen EVU zuviel haben, würde ich mich freuen wenn du mich kontaktieren würdest. Musikalische Grüße aus Deutschland
    Torsten M. Abel

    • Peter M Mahr

      20. März 2018 um 14:18

      Das ist ja eine nette Überraschung… Hallo Torsten,

      die Sammlung ist in der Tat beeindruckend, vor allem wenn Du wüsstest was sich noch alles im Studio 1 befindet (Wave, Solaris, Neuron, Andromeda, OASYS, Acxel und einiges anderes mehr). Und von Studio 2 reden wir da noch nicht einmal. Dort findet man alle Korg PSs, ARP 2600, Roland 700, Moog Modular, Oberheim „10“ voice… und da habe ich bestimmt etwas vergessen. All das gehört einem lieben Freund, der optimalerweise Techniker ist und den ich bzgl. EVU ansprechen werde. Allerdings kostet mich Dein „nur“ einen Schmunzler. ;-)

      Wenn ich mir dort ein Instrument aussuchen dürfte, dann wäre es wohl der Rhodes Chroma. Von dem konnte er mich letztens kaum wegbekommen…. und ich war umgeben von funktionierendem und spielbereiten Blau.

      Liebe Grüsse,
      Peter

      • Ohh jaaaaaa der Chroma. Ein tolles Gerät. Damit kann ich mich auch anfreunden. Ich sammel das Blau aus Leidenschaft für diese Synthesizer. Habe zwar noch ein paar andere alte Schätze, aber nicht in dieser Masse.

        • Peter M Mahr

          20. März 2018 um 17:57

          Deine Begeisterung für die Blauen kann ich gut nachvollziehen. Vor allem der 2er hat etwas raues und fast ungestümes im Klang, das mir nach wie vor gefällt. Ende der 80er war ich auf der Suche nach einem, damals vorzugsweise einem 2.3er, konnte ihn mir aber nicht leisten. Was den Chroma betrifft, bis vor etwa zwei Jahren dachte ich der Roland Jupiter-8 wäre mein Favorit, Oberheim mochte ich immer und hatte ohnehin eine Sonderstellung eingenommen, aber all das hat sich mit dem Alter doch ziemlich geändert. Seit ich das erste Mal den Chroma in Ruhe anspielen durfte ist er auf meiner Vintage Liste ganz weit oben. Derzeit neige ich aber zu der Ansicht, wenn polyphon, dann digital. Der Solaris hätte es sein können, das hatte damals aber nicht sollen sein und aktuell beim NL C15 bin ich mir aktuell nicht hundertprozentig sicher. Da gibt es doch einige Punkte, die mir nicht zusagen. Mal sehen… es bleibt spannend und in der Zwischenzeit lässt sich ja auch sonst Musik machen.

          • Die Bilder hat Peter bei einem gemeinsamen Freund geschossen. Mein Besuch dort ist zwar Jahre her, aber es gibt noch so manchen Schatz in diesem Keller zu heben.

            Was den Chroma betrifft, ein gutes Exemplar (von RL Music gewartet) ist gerade auf Reverb ausgeschrieben. So ein richtiger Schnapper ist es halt nicht…

            https://reverb.com/item/10930609-rhodes-chroma-legendary-synthesizer

            Ansonsten ist es mit Peter und den Polysynths ein wenig wie bei Herrn Rossi auf der Suche nach dem Glück…

          • Peter M Mahr

            20. März 2018 um 21:14

            Servus Georg,

            Hast Du irrtümlich mir anstelle von Torsten geantwortet?

            Da ist bestimmt einiges seitdem dazu gekommen, schon alleine der Solaris und einiges um ihn herum. Wie mehrfach erwähnt, den Chroma würde ich sofort mitnehmen. Und zu RL, das ist ausserhalb meines Taschengeldbereichs. Wobei Richard, respektive RL Music, einen guten Job macht und ich nach meinen letzten Erfahrungen bei Gebrauchtkäufen wohl noch am ehesten von ihm kaufen würde.

            Danke für den Schmunzler, den Dein Vergleich mit Hrn. Rossi bei mir ausgelöst hat. Und ja, mit mir ist es nicht leicht. Wer weiss das besser als ich.

            Schönen Abend,
            Peter

  6. Danke an euch beide.
    Ich habe den Verlauf schon verstanden. Ihr habt die gleiche Leidenschaft wie ich.
    Mal schauen wo uns das alles noch hinführt?!

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