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Prophet-5 vs Prophet-6 comparison

2. November 2016 - Studio, Taste
Prophet-5 vs Prophet-6 comparison

As some of you might know, I am not a fan of comparisons between different instruments. They mainly go into one direction, did anyone for example ever ask whether the Prophet-5 can sound like a Prophet-6? Not that I know. Why is this question not as legitim as the opposite? Because the Prophet-5 is the original? Well, should the Prophet-6 then not have received the name Prophet-5 MkII?

For some of you this comparison is of interest and therefore please find here the link to Ruediger’s audiophile in which he compared his recently bought SEQUENTIAL CIRCUITS Prophet-5 to DSI/SEQUENTIAL Prophet-6:

Addendum 14. November 2016:
Prophet-5 vs. Prophet-6 comparison by Ruediger on YouTube

14 thoughts on “Prophet-5 vs Prophet-6 comparison

Axel Roeb

Danke Rüdiger, dass Du mir den Prophet 5 vor der nase weggeschnappt hast;-) er hat oberhalb der Räder 2 Schreiben mit Unterlegscheiben, und die Rädersektion ist nicht mehr so schön wie der Rest;-) so hat der Käufer mein Model 15 nicht bekommen, Gott sei Dank:-) trotzdem Glückwunsch schönes Teil

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    Rüdiger

    Oh Gott, wie klein die Welt doch ist. Das ist natürlich nicht so erfreulich, dass ich dich enttäuscht habe. Hattest du denn nicht mal einen? Mir hast du das am Telefon erzählt und hast es offenbar ein bisschen bereut. Auch auf Great Synthesizers war da glaub ein Kommentar. Nun ja, da du auch den P 6 kennst, bis du ja mit den klanglichen Unterschieden bestens vertraut. Was ist denn deine Meinung? Wie weit hat Däne seinem Urvater getroffen? Ok, der Prophet 6 basiert auf Ssm Chips, während ich ja die Version mit Curtis Chips habe. Insofern müsste man Rev. 1 oder 2 für den Vergleich heranziehen.

    Das Demo habe ich ziemlich schnell und nicht sonderlich sorgfältig gemacht. Ich fand es aber dennoch so aufschlussreich, dass ich mich dazu entschieden habe, es trotz aller Peinlichkeiten zu posten. Ich habe mir fest vorgenommen, noch ein besseres Demo für YouTube zu machen, die Einstellungen besser nachvollziehen kann

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Axel Roeb

Nein Du hast mich nicht enttäuscht eher der Verkäufer, aber das ist eine andere Geschichte.
Ist doch prima, dass Du ihn wenigstens hast und hier den direkt Vergleich postest!!! Also ehrlich der P5 ist unerreicht, aber eben durch die Drehregler das schöne Holz, die Tastatur ist natürlich schlechter, aber die könntest Du bei Martin Höwner Synthtaste austauschen lassen, das Netzteil solltest Du auch erneuern, ich hatte eine Ringkern Trafo eingebaut und alle Tantals und Elkos rigoros getauscht hat mich nicht mal 100 € gekostet, solltest Du Hilfe brauchen melde Dich, ich müsste die Stücklisten noch haben und Fotos habe ich auch noch vom Umbau, das Trafobrummen kannst Du damit auf Null bringen. Man braucht den Prophet heutzutage nicht mehr, aber ich finde ihn immer noch schön und absolut in the face und viel schöner als den 6er. Der Prophet5 hat dieses Phasing in den OSC die ich bei DSI immer raushöre nicht, der Ob6 aber auch kaum, insofern ich hätte ihn gern gehabt, aber nicht um jeden Preis.

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    Rüdiger

    Hallo Alex, Vielen Dank für dein Angebot. Das nehme ich gerne an. Schick mir gerne photos und stücklisten. Ich hatte wegen Netzteil schon letzte Woche mit Herrn Höwner telefoniert. Peter ist bestimmt so nett und sendet dir meine Kontaktdaten. Wir sollten ja seinen Blog nicht für solche Dinge missbrauchen.

    Zurück zum Prophet 5:
    Meiner Meinung nach hat er heute immer noch eine Daseinsberechtigung. Wer wirklich ein lebendiges Instrument mit teils launischen Charakter und den absolut puren 80er sound sucht, findet heute kaum Ersatz. Umgekehrt ersetzt er keinen Prophet 6, der neben seiner Zuverlässigkeit andere Sounds bietet und darüber hinaus Annehmlichkeiten, auf die man heute ungern verzichtet. Wem aber der absolut ins Gesicht springende klang über Anschlagsdynamik, Aftertouch, Sequenzer, Arpegiator, hochpassfilter und Effekte geht, kommt am Prophet 5 nicht vorbei. Zudem ist er, wie du sagst, so wunderschön, dass er sich perfekt als Möbelstück eignet. Er stand bei mir lange im Wohnzimmer auf dem Eichen-/Glassideboard und ich saß in meinem ohrensssel und habe ihn bewundert. Satt sehen könnte ich mich einfach nicht.
    Jetzt möchte ich dich aber nicht mehr neidisch machen und hoffe sehr, dass du auch wieder bald deinen Fehler mit dem Verkauf gut machen kannst und ihn sodann nie wieder hergibst, bis die Motten ihn zerfressen haben.

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axel roeb

Ich war nicht bereit den Preis zu zahlen, und werde es auch künftig nicht sein, auch den Tausch gegen GRP A4 hatte ich glatt abgelehnt. Insofern werde ich wohl für immer ohne P5 leben müssen.

Liebe Grüße an Dich und die Vintage Verkäufer:-)

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    Rüdiger

    Wie angekündigt noch mal ein etwas genauerer Vergleich der Wellenformen und Oszillatoren zwischen P-6 und P-5 mit jeweiliger Beschreibung. Nach 10 min habe ich es bewenden lassen, mich reizt aber der Gedanke, noch mal ein paar klassische Sounds gegenzuchecken.

    Bei YouTube findet man ein paar echt abgefahrene Videos zum P-5. Irgendwie muss ich aus finanziellen Gründen meinen P-6 wohl aufgeben, was mir etwas schwerfällt. Alles kann man ja nicht haben. Der P-6 ist zweifelsohne ein tolles Instrument, aber ich habe beim Vergleichen deutlich gemerkt, dass er ziemlich metallisch klingt, was in dem Video nicht immer deutlich zu hören ist, da ich den Pegel des P-5 oft habe nach unten korrigieren müssen. Er klingt einfach zu fett und zerfetzt einem fast die Monitorboxen. Wenn man beispielsweise die beiden Oszillatoren des P-6 genau gleich einstellt, klingt er sehr harsch und klirrt regelrecht. Wenn man den Slop Regler bewegt, erreicht man nur bedingt einen verstimmten Sound, er klingt ziemlich künstlich, weshalb ich da lieber Oszillator 2 etwas detune, was schon sehr viel bringt und mit der Polymod Sektion kann man auch noch etwas an Schwebungen rausholen. Dennoch sind das Original, vor allem dessen Filter, unübertroffen.

    https://www.youtube.com/watch?v=sLfQ_DaXIHM

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      Axel Roeb

      Super Vergleich Danke, bestätigt nur warum ich den P6 nicht wollte, er hat den falschen Namen müsste DSI P6 heissen, der Einzige der mit Vintage Analog etwas mithält ist der Ob 6, er klingt auch eher nicht so stark nach DSI, in finde den DSI Prophet 08 letztlich besser als den P6, wobei mein Favorit der Nordlead 4 ist , den mag ich am liebsten, weil er so flexibel und authentisch Nord ist und keine Slope Regler benötigt. Deine Entscheidung pro P5 finde ich richtig und konsequent, den P& hätte die welt nicht gebraucht Mr. Smith, es lebe das neue Model D;-) , wenn schon überteuert dann richtig. wer wie Du an den 80igern klebt liegt eben mit Juno und Prophet 100% richtig!!

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      Peter M Mahr

      Hallo Rüdiger und Axel,

      Interessante Konversation, der ich folgen durfte, mit interessanten Zusatzinfos bzgl. Verkaufspraktiken. Ein liebgewordener Freund meinte unlängst sinngemäss, dass ihn die Verlogenheit in diesem Metier immens nervt. Und Recht hat er! Das einmal dazu…

      Nun zurück zum Thema. Dein Video Rüdiger finde ich s e h r gut und aussagekräftig, obwohl ich kein Freund von Vergleichen bin. In dem Fall betone ich auch immer, dass der Prophet-6 kein P5 MkII ist. Auch wenn das Äussere zu diesem Schluss durchaus beiträgt.

      Dennoch, selbst über das SmartPhone habe ich nach dem Durchhören einen klaren Favoriten. 😉

      Liebe Grüsse,
      Peter

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        Rüdiger

        Hallo Peter,

        danke für das Kompliment. Ich hatte schon mehr likes für ein Youtube Video, aber mein Anspruch war auch weniger musikalisch als eher aufklärend bzw. nackte Fakten liefernd. Was bringen der Vergleich von zwei Brass-Sounds, wenn ich die jeweiligen Einstellungen nicht kenne? Dies jedenfalls habe ich immer bei anderen Videos vermisst.

        Ich muss zugeben, dass ich ein bisschen ein Fan von Vergleichen bin. Aktuell habe ich das Luxusproblem, dass ich mich eigentlich von meinem Solina String trennen sollte, weil ich ja jetzt einen VP-330 habe, der auch Streicher kann. Nur klingen die eben total anders und der ganze Klangcharakter ist wie Äpfel und Birnen. Wie Du weißt, habe ich hierzu bei Soundcloud ein kurzes Vergleichsdemo hochgeladen.

        Ich habe einen Interessenten, der unbedingt kaufen will, aber ich tue mich unglaublich schwer, weil ich die Solina sehr lieb gewonnen und auch schon einiges damit aufgenommen habe.. Aber wie gesagt: Luxusproblem;-).

        Liebe Grüße

        Rüdiger

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          Peter M Mahr

          Hallo Rüdiger,

          Das mit den „likes“ ist so eine Sache. Deshalb habe ich die Funktion hier vor einiger Zeit deaktiviert und die Entscheidung bis heute keine Sekunde bereut.

          Ich finde das Video informativ. Was interessieren mich Brasssounds, wenn sie nicht nach Gehör gemacht werden. Was sagt es aus, wenn eine bestimmte Reglerstellung auf einem Gerät einen Sound ergibt, den ich bei gleicher Stellung mit Gerät B nicht bekomme? Ausserdem müsste jeder Vergleich in beide Richtungen gehen, wenn es sich nicht gerade wie aktuell beim Minimoog Model D verhält. Letztendlich kann man in jedem Video genau das zeigen, was die eigene Position stärkt. Zu dem Thema könnte ich noch einiges mehr schreiben… :), aber das ist meine und damit eine Sicht.

          Langer Rede kurzer Sinn, lass Dich nicht entmutigen und mach einfach das worauf Du Lust hast. Bleibt man offen für Kritik, entwickeln sich die Dinge ohnehin von selbst.

          Liebe Grüsse,
          Peter

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          Rüdiger

          Vielen Dank, Peter:-).

          Letztendlich kann man in jedem Video genau das zeigen, was die eigene Position stärkt.

          Das sehe ich genau so. Wird sehr häufig praktiziert.

          Reply
Rüdiger

Hey Alex,

Danke für Deinen Kommentar. Ja, du hast absolut recht. Wir Vintage Fans werden ja immer gerne belächelt, aber ich habe jetzt defintiv die Erfahrung gemacht, dass die alten Kisten einfach unschlagbar sind, was Soundfülle, Wärme und Ausstrahlung angeht. Peter hat neulich gesagt, ich hätte ja jetzt fast das ganze 80er Setup bei mir (CP-70, Solina String, Prophet 5 und Juno 60). Da würde nur noch der Minimoog fehlen. Den habe ich übrigens neulich bei Schneidersladen angetastet. Im Gegensatz zu Deinem Eindruck, den Du mir vom Musicstore erzählt hast, war ich enorm beeindruckt.

Doch zurück zu den Prophets. Ja, der P 08 war toll, keine Frage und er ist für den Preis (ca. 1500 EUR) unschlagbar und m. E. ein besserer Deal als ein Deepmind 12. Allerdings fand ich die Bedienung nicht wirklich intuitiv, vor allem, wenn man vom Split Layer Modus Gebrauch gemacht hat, ganz zu schweigen vom Step Sequenzer. Meiner Erfahrung nach hat es sehr viel Geduld benötigt, richtig tolle und komplexe Sounds herauszukitzeln. Das fand ich beim P-6 besser. In meinem Video muss man auch fairerweise sagen, dass der P-6 eben auch nur im Monobetrieb lief und die Effekte ausgeschaltet waren. Man könnte aus dem P 6 schon noch mehr herausholen. Allerdings lässt sich dies im P 5 dadurch umgehen, dass man gute externe Effekte oder Bodentreter, etwa von Strymon anschließt und zwei Spuren im Sequenzer zusammenwischt, die man dann im Stereobild verteilen kann.

Dazu nervt im P 5 die klapprige Tastatur und das brummende Netzteil enorm, so dass ich drauf und dran bin, mir beim Martin Höwner eine Fatar Tastatur mit Anschlagsdynamik und gleich auch ein neues Netzteil einbauen zu lassen.

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Axel Roeb

Du hast Recht, also die Tastatur würde ich auch tauschen, denn die Fatar kann dann auch Dynamik bezogen auf das Filter umsetzen, was ich schon mal klasse fände, das Netzteil kann man selber machen, ich finde die Wärmeentwicklung wird beim P5 ja gut nach Aussen abgeführt und der Ringkern brummt 0% , aber solche Arbeiten sollte man nur durchführen, wenn man weiß was man tut und löten kann, ich habe eine abgeschlossene Ausbildung, wenn Du die hast kann man das alles selber. Aber Herr Höwner wollte mir das Netzteil zum Selbsteinbau nicht verkaufen, da hab ich die Rinkernlösung genommen und die Tantals und die Elkos alle getauscht auf der Netzteilplatine.

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    Axel Roeb

    Ausbildung = Elektroniker Informationstechnik war in den späten 80igern, genau die „Prophetentechnik“hab ich gelernt.

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