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Roland Jazz Chorus

11. Juni 2017 - Allgemein, Studio
Roland Jazz Chorus

Eigentlich hätte ich es mir denken können. Das CP1 Stage Piano für einen Moment an den Jazz Chorus angeschlossen, einen meiner Lieblings Rhodes Sounds kurz angespielt und dann war ich platt. Das Geheimnis des Sounds steht hinten rechts im Eck und der Kippschalter befindet sich in der unteren Position.

Und hier in der kleineren 2000 Pixel Version.

22 thoughts on “Roland Jazz Chorus

Jörn

Jetzt hätte ich ja gern was gehört …

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    Peter M Mahr

    Verstehe ich gut. Scheitert aktuell an zwei Dingen, leider. Eigentlich an drei. Zum einen habe ich ein ziemlich nerviges Störgeräusch im JC, dem ich auf den Grund gehen muss. Dann braucht es eine akkurate Mikrofonierung, aber vor allem die Zeit und Ruhe um das vernünftig zu lösen und umzusetzen. Aber vor allem mangelt es mir an der Zeit.

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Axel Roeb

Da sieht ganz nach Rhodes-Rauswurf aus, ich bin da mehr der Twin-Fan aber man hört ja nichts?

Liebe Grüße aus Köln

Axel

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    Peter M Mahr

    Habs gerade in der Antwort auf Jörns Kommentar erklärt. Aber sag Axel, wodurch zeichnet sich der Twin Reverb aus? Hast Du ein Beispiel, das ich mir anhören kann? Dem Twin fehlt aber der (zwar leider rauschende aber dennoch) hervorragende Chorus.

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      Axel Roeb

      Die Fender Amps haben den wärmsten und schönsten Ton Achtung Glaubenskrieg;-)Das Rauschen dieser Teile stört mich sehr -und ich mag es lieber Herbie like ohne Chorus, ich benutze immer noch das SE 70 von Boss und mag es leicht angehaucht mit Sättigung mit Strymon Deco ins Pult. Bei Tom Wauch konnte ich mal beide nebeneinander hören und muss sagen Fender ist meine Wahl es reicht für zuhause auch eine kleine Röhre. Ist halt Geschmacksache .

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        Peter M Mahr

        Das ist es in der Tat Axel. Aber genau das macht mich eben neugierig, daher meine Frage. Welchen Fender, oder welchen Röhrenverstärker verwendest Du, wenn Du schreibst „eine kleine Röhre“?

        Der JC-160 ist, wie Georg ja schon richtig angemerkt hat, ein absoluter Overkill und wird sich vermutlich bald einmal auf Ricardo finden. So sehr ich ihn klanglich, aber auch optisch mag. Aber der Volumenregler steht auf etwa 1.4, als Eingang verwende ich „Low“ und am CP1 ist der Volumenregler bei etwas mehr als „9 Uhr“! Die angezogene Handbremse. Aber der Roland Chorus ist halt eine Klasse für sich und offenbar genauso ein Wasserfall wie Dein Röhrenverstärker, wenn ich Deine Worte richtig interpretiere.

        Zumeist bevorzuge ich auch den trockenen Sound, aber z.B. beim 71er fügt der Chorus des JC genau so viel dazu, dass es mir zum ersten Mal richtig gut gefällt.

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          Axel Roeb

          Peter ehrlich, da kommst Du vom Regen in den Hörsturz, die Amp sind für Zuhause alle zu laut der kleine Blues Junior ist im Prinzip gerade noch ok., neuerdings gehe ich mit dem Strymon Deco direkt ins Pult, ich habe nämlich nur einen Fame mit Jensen Speaker , der kommt schon ganz gut, Jenz spielt Zuhause auch den Junior, amtlich ist ein Twin oder Deluxe Reverb aber die hauen alles weg, wenn Du den Chorus so liebst dann ist der neue Roland Jazzchorus genau der Richtige. Tom Wauch hatte den Reverb Deluxe und den Jazzchorus, leise ist keiner der Amps, wobei die dicken Fender könnte man wohl drosseln lassen, aber ob es dann noch klingt, die Speakergrösse sind ja auch entscheidend. An Deiner Stelle würde ich das Deco ins Pult spielen und fürs jammen den Bleus Junior

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          Peter M Mahr

          Du hast völlig recht. Sie alle sind zu laut. Georg hat es treflich beschrieben, da die Raumg“grösse“ in meinem Fall die Problematik noch verstärkt (wie passend).

          Reussenzehn schwirrt mir schon länger im Kopf herum und ist in jedem Fall eine Überlegung wert. Aber vielleicht sollte ich mir einmal den Strymon genauer ansehen.

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          Axel Roeb

          https://www.musicstore.de/de_DE/EUR/Fame-Tube-Line-Tube-5-Special-Combo/art-GIT0019062-000 Ich habe halt den hier und schalte ein Boss Se70 für die Modulationen vor, das reicht mir halt zum Jmmen 5 Watt Röhre ist schon sehr laut

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Georg

Man beachte den schicken Vintage-Hocker und das Spiegelbild vom COTK darin. Wie passt der Krach vom JC160 denn in das kleine Zimmer?

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    Peter M Mahr

    Der ist wahrlich Vintage. Schön, dass Dir die Reflexion aufgefallen ist. Und ja, völlig korrekt, den JC „fahre“ ich mit angezogener Handbremse. Vermutlich könnte ich das Umland damit beschallen. Hab mir daher auch schon einmal überlegt eines der kleineren, aktuellen Modelle zuzulegen… aber wo stelle ich dann das M15 hin? 😉

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      Georg

      Hier ist ein JC120 am Start, hängt am Kawai EP-308, dessen Volume ist auf 50%, das vom JC120 auf 1. Piano 1 und 2 gedrückt und das ist dann so leicht über Zimmerlautstärke. Das Zimmer ist grösser als bei Peter.

      Nun wird es mit einem Röhrenamp nicht zwingend besser. Die sind ja auch laut, vor allem, wenn man den Klang etwas anrösten will. Was geht, sind sogenannte Power Brakes oder gleich ein Amp mit wenig Leistung. Als Prototyp sei da mal der Blackstar HT-1R Head genannt. Gibt jede Menge Alternativen.

      Interessant sollte der Boss CE-2W Waza Craft sein. Dazu vielleicht ein VOX NuTube Amp, MV 50AC oder MV 50CR. Ist aber mit 50 Watt auch wieder laut. Beim MV 50CL kann man das auf 1/10 oder 1/100 runterregeln.

      Ist schlimm mit dem G.A.S. und der Lust immer mal wieder was neues auszubrobieren, wobei es mit den Bestehenden (JC120) ja schon recht gut und fein ist.

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        Axel Roeb

        Was ist denn mit einem Vorverstärker im Prinzip war der von Jenz Lüpke eine Twinvorstufe, leider wir der nicht mehr gebaut, oder Der Reußenzehn? Aber ich komme mit dem Deco und meiner kleinen Röhre auch hin, gebe aber zu das der Jc 120 dann scheinbar die beste Lösung ist, wenn man große Membranen schwingen lassen will.. Röhre ist da richtig problematisch.

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Heiko

Ich liebe auch den breiten Chorus aus den Roland JC-Amps.
Vor allem Billy Duffy von The Cult hat mich mit seinem cleanen Gitarrensound aus der Gretsch White Falcon und dem JC-120 umgehauen.
Ich hab mir dann den in den 80ern den JC-77 zugelegt (eine kleinere Variante des JC-120 mit 2×10″ Speakern und ich meine 2x40W), den ich aber leider irgendwann veräußert habe.
Letztens habe ich aus Spass mal den neuen JC-40 angespielt, der könnte ein heißer Kandidat werden, wenn mein derzeitiger Übungsamp zu Hause den Geist aufgeben sollte, den ich im Grunde nur als „Lautmacher“ für den Line6 POD HD nutze.
Als Gitarrist müsste ich ja eigentlich eine Lanze für Röhrenamps brechen, muss aber auch sagen, dass mir Röhrenamps im Wohnzimmer oft zu topfig klingen, da fehlt mir oft der Platz, damit Amp und Lautsprecher „atmen“ können.
Zu Hause funktioniert Transistoramp und Modelling für mich oft besser.

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    Peter M Mahr

    Interessante Aussage bzgl. Röhrensound in den eigenen vier Wänden, Heiko. Die entsprechenden Amps entfalten ihren Sound wohl erst bei einem bestimmten Level und der ist hier einfach tabu. Vielleicht ist der Reussenzehn die bestklingenste, vernünftige Version. Ich belasse es erst einmal beim rauschigen JC Chorussound. Denn der war es ja, der mich im Falle des CP1 positiv überrascht hat.

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Rüdiger Gaenslen

Ja, der JC-160 ist wahrlich ein Monstrum. Hatte den auch mal extra für mein CP-70 angeschafft und wollte den schön mikrofonieren. Aber der war mir definitiv zu laut und das Rauschen war auch erheblich, weshalb der gleich wieder gehen musste.

Wenn du mit deinem Rhodes und dem JC auf euren schönen Balkon gehst, wirst du voll aufgedreht jedem Alphornbläser auf der gegenüberliegenden Seeseite in den Bergen die Show stehlen.

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    Peter M Mahr

    😂😂😂

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Thomas Braune

Mein Tip für ein Fender Rhodes, Tramp von Jens ( Tasteundtechnik) Handgebauter 19″ amp auf Basis eines Fender Twin allerdings ohne Rauschen dafür mit Tremolo, gib es nur noch gebraucht, oder ein JC 50 von Roland, der klingt auch leise gut !👌

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    Peter M Mahr

    Hallo Thomas,
    Danke für Deine Tipps. Kennst Du aus der aktuellen Serie den JC40?
    Liebe Grüße,
    Peter

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Thomas Braune

Hallo Peter, nee hab ich noch nicht probiert. Ich habe noch den Amp aus der letzten Serie…
Ein Freund von mir hat seit neustem einen alten Yamaha Transistor Amp für sein Rhodes, und es Klingt ( 80 euro )
Hier heist es einfach ausprobieren.

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    Peter M Mahr

    Alles klar. Danke Thomas.

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