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Roland Jupiter-80

6. Oktober 2013 - Taste
Roland Jupiter-80

Es gibt in der jüngeren Vergangenheit vermutlich nicht viele Beispiele, in denen ein Synthesizer Hersteller und „big player“ seine potentielle Käuferschaft so vergrault hat, wie es Roland durch die Namensgebung seines letzten grossen Sprosses getan hat. Allen nachträglichen Erklärungsversuchen des Herstellers zum Trotz, waren die Interessenten einfach nicht eines Besseren zu belehren.

Hat man sich und vor allem den Jupiter-80 von der übermächtigen Last des Urahnen einmal befreit, so finden sich in seinem Speicher durchaus gute und somit brauchbare SuperNATURAL Acoustic Klänge. Im Falle der SuperNATURAL Synth Klänge liegt die Sache etwas anders und selbst die nachgereichten Sounds der Roland Klassiker vermögen nicht eben diesen Eindruck zu verbessern. Au contraire, wenn ich einmal höflich dazu Stellung nehmen darf. Nichtsdestotrotz lassen sich aber mit ihm schöne, Roland typische Pads programmieren.

Hier ein Beispiel eines selbstprogrammierten Roland Pads, das dem Roland JD-990 nachempfunden ist:

Mein Workshop in dem gezeigt wird wie man ein ähnliches Pad am Jupiter-80 programmieren kann:

Ein weiteres Stück in dem ein ähnliches Pad, sowie ein Klavierklang des Yamaha CP1′, verwendet wurden:

Wenn auch mangelhaft, ein in einem Rutsch aufgenommener Huldigungsversuch für Tan Dun:

 

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