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synTRK: Ein Synthesizer – Ein Track

27. August 2016 - Studio, synTRK
synTRK: Ein Synthesizer – Ein Track

Wie angekündigt, möchte ich nun das Konzept für die hier vorgestellte Idee zur Diskussion stellen. Für die, die den entsprechenden Beitrag noch nicht gelesen haben, vorab eine kurze Zusammenfassung.

Ein Synthesizer – Ein Track:
Das Ziel ist anhand einer Multitrackaufnahme, die nahezu ausschliesslich (ausgenommen sind Drum- und Percussionsounds) mit einem Instrument realisiert wird, dieses in seiner klanglichen Bandbreite und im musikalischen Kontext vorzustellen. Die Aufnahme soll dazu dienen die Fähigkeiten des Instruments in seiner klanglichen Bandbreite zu zeigen und zur Diskussion zu stellen. Ich möchte hier ganz bewusst nicht konkreter werden um das Spektrum nicht einzuschränken.

Mixer

Beipacktext:
Die Multitrackaufnahme soll der „real life“ Situation möglichst nahe kommen. D.h. die Verwendung von EQs, Kompressoren ist definitiv erlaubt. Im Falle der Effekte [EFX] scheiden sich die Geister. Meines Erachtens sollten Hall/Reverb und Delay in jedem Fall ihren Platz haben, bei Modulationseffekten spricht im Prinzip solange nichts dagegen, solange diese im „Beipacktext“ angeführt werden. Je detaillierter dieser ausfällt, umso qualitativer wird die Diskussion werden.

Dieser Punkt sollte noch ausdiskutiert werden, da sich die Geister im Fall der Verwendung von Effekten wie erwähnt scheiden. Denkbar wäre übrigens auch eine „wet“ Version und eine „dry“ Version beizusteuern. Was mich sogleich zum Hochladen der Files bringt…

Hochladen der Files:
Da mein Webspace äusserst beschränkt ist und WordPress Updates leider oft dazu angetan sind, PlugIns obsolet werden zu lassen, wäre eine externe Plattform und eine Verlinkung aus meiner Sicht die bessere Wahl. Wer diesen Blog regelmässig besucht, hat gesehen, dass das mit SoundCloud aktuell sehr gut funktioniert [Randnotiz – solange ich nicht auf die aktuelle WordPress Version update!].

Eine Möglichkeit besteht nun also darin, mir die Files zuzusenden. Ich würde diese auf eine – eventuell extra zu diesem Zwecke eingerichtete – SoundCloud Adresse hochladen und in den Beitrag einfügen. Das soll aber nicht den Eindruck entstehen lassen, dass es sich hier um meine bevorzugte Lösung handelt. De facto fände ich es eigentlich besser, wenn jeder sein Stück auf z.B. seine eigene SoundCloud hochlädt und dann hier verlinkt wird. Das würde zu etwas „traffic“ verhelfen, was ich als für „nur fair“ erachte. Ersuche gerade zu diesem Punkt um euren Input.

Format:
Vorzugsweise mp3, 256 kBit/s
44.1kHz/16bit [gerne auch 24/32/etc. bit]

Tracklänge:
Keine Einschränkung

Persönliches:
Ich finde es immer interessant etwas mehr zur Person zu erfahren, die hinter der Musik steckt. Hier kann jeder soviel von sich, seiner Musik, seinem Arbeitsstil, seinem Studio, seinem Equipment preisgeben wie er will. Der Gleichberichtungsbeauftragte ermahnt mich soeben, dass ich hier nicht gender neutral formuliert habe. Was mich sogleich zu einem wichtigen Punkt bringt…

Stil:
Jede / Jeder ist hier herzlich willkommen! Zur Diskussion steht das Musikinstrument, nicht die Musik und nicht diejenige, oder derjenige, der die Aufnahme beigesteuert hat.

Bezüglich Umgangston möchte ich uns allen salbungsvolle Worte ersparen. Ich habe (ein Rest)Vertrauen in den menschlichen Verstand und gegenseitigen Respekt. Daher bin ich zuversichtlich, dass wir hier ohne grosse Worte auskommen werden.

Bedingt durch die Urlaubszeit befinden sich einige in der Ferne und euch allen wünsche ich eine wunderschöne und erholsame Zeit. Dass bedeutet, dass wir noch nicht am nächsten Samstag loslegen werden….. Dies geht ohnehin erst, wenn es einen Konsens bzgl. der Modalitäten gibt.

Um Feedback wird gebeten.

Vielen Dank,
Peter

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4 thoughts on “synTRK: Ein Synthesizer – Ein Track

Oliver

Sehr schönes Konzept (wie auch schon im anderen Beitrag besprochen). Ich freue mich schon auf spannende Demos und eine angeregte Diskussion und werde versuchen, ebenfalls sobald wie möglich etwas beizusteuern.

Reply
    Peter M Mahr

    Vielleicht starte ich hier mal mit einem bestehenden Beispiel als Testlauf. Das gäbe uns die Möglichkeit das Konzept auf Tauglichkeit hin zu überprüfen und gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen. Mal sehen….

    Liebe Grüsse,
    Peter

    Reply
Rüdiger

Hallo Peter,

Das finde ich ein tolles Konzept und eine tolle Idee. Ich freue mich auch sehr auf interessante Beiträge. Aus Deinem früheren Blog „Idee“ entnahm ich, dass Du ganz bestimmte neue Instrumente im Auge hast. Besteht diese Einschränkung (die durchaus Sinn macht) oder sind alle neuen und alten Synthesizer erlaubt?

Wenn ich jetzt Deine Vorstellungen lese, scheint es keine Einschränkungen zu geben.

Ohne mich hier hervortun zu wollen, würde ich mal mit einem ersten Versuch starten:

Es handelt sich um einen Mulittrack des OB-6, den ich schon im April diesen Jahres bei SoundCloud hochgeladen habe:

https://soundcloud.com/r-diger-gaenslen/100percentob6

Mein Ansatz war seinerzeit, den Song zu 100 Prozent aus dem OB-6 zu erstellen. Es sollte kein externer Effekt, kein Kompressor, kein EQ, einfach nichts externes hinzukommen. Auch die Drumsounds habe ich ausschließlich auf dem OB-6 programmiert und sodann aus 6 Drumspuren einen Drumtrack erstellt.

Wie man gut hören kann, klingt der Song sehr detailreich und nicht überladen. Jedes Instrument lässt sich gut heraushören und nichts klingt matschig.

Da ich den Ansatz und die Idee von Dir super finde, werde ich versuchen, auch von meinen anderen Synthesizern Mulitrack Demos beizusteuern.

Liebe Grüße
Rüdiger

Reply
    Peter M Mahr

    Hallo Rüdiger,

    Gleich vorab, der Track erfüllt alle Kriterien. Wobei sich das jetzt vielleicht strenger liest als es von mir intendiert ist. Du weisst aber wie ich das meine und es bietet einen guten Übergang zu dem Punkt mit dem Fokus auf neue Instrumente.

    Natürlich spricht vieles für aktuelle Instrumente. Ein höheres Interesse, ein eventuell interessanterer Diskussionspunkt im Vergleich zu Altem, wo es schon ausreichend Erfahrungen gibt. Das „Heij, wusste gar nicht, dass man den Minimoog auch für Bässe einsetzen kann“ wird wohl eher selten vorkommen. Aber auch das kann passieren, wenn jemand ganz neu beginnt und sich einen Reissue kauft. Das mag im ersten Moment unrealistisch klingen, aber ausschliessen kann man es definitiv nicht. Diese Rubrik soll sich an alle richten, die an Synthesizern interessiert sind, dem Musikinstrument, den Möglichkeiten die sich bieten, wie die Klänge im Kontext wirken, etc. Das schliesst nicht aus, dass es auch pfiffige Sounddesigns gibt, die sich vielleicht an Erfahrenere User wenden. Da kommt dann ein Lerneffekt dazu, oder eben die Erfahrung „Wauh, wusste gar nicht, dass man das mit X auch machen kann“. Kurzum, diese Rubrik ist kein virtuelles, technisches Buch. Axel (J) hatte, als er noch auf synthesizerforum aktiv war, lange Zeit einen super Satz in seiner Signatur „Ich erkläre Musik nicht mit Lötzinn“.

    Was ich vielleicht noch nicht erwähnt habe, jeder hat wohl einen bevorzugten Zugang, einen Stil, der mal zu einem Instrument passt beim anderen wieder nicht. Oder von der anderen Seite kommend zitiere ich Robert (Wittek), der einmal bei einem Spaziergang in Hamburg meinte „Es gibt keinen schlechten Synthesizer, nur einen falsch eingesetzten“. Diese Aussage gefiel mir sehr gut, soll heissen, und jetzt komme ich nochmals von einer anderen Seite, es muss hier nicht einen Mulitrack zu einem Synthesizer geben. Damit meine ich synTRK097 Moog Minimoog, um bei diesem Beispiel zu bleiben, es kann einen synTRK097a, synTRK098b, etc. geben. Die Nummerierung ist nur eine Zuweisung, gefunden wird der Track über die Suchfunktion durch Eingabe der Instrumentenbezeichnung. Jetzt wo ich so schreibe habe ich noch eine Idee… oben im Menü, da wird eine Seite rausfallen und durch synTRK ersetzt werden. D.h. links kann man die Rubrik anwählen und chronologisch durchgehen, im pulldown wird es … ja was, alphabetisch oder numerisch? Hm… ich seh schon, ich muss da nochmals drüber nachdenken. 🙂

    Eines vielleicht noch, eine weitere Idee war, ein allgemein verfügbares MIDI File zu erstellen, das es praktisch jedem ermöglicht einen Multritrack aufzunehmen. Das würde die Interaktion und die Anzahl der Beiträge erhöhen, weil es wesentlich mehr Interessierte involviert. Jeder der eine DAW oder eine Möglichkeit hat das MIDI Multi File abzuspielen hätte somit die Möglichkeit einen Multitrack aufzunehmen. Der Schluss, in dem Fall eine bessere Vergleichbarkeit zu haben ist aber trügerisch und andere Nachteile gehen hier ebenso einher. Angefangen bei alten Geräten, die kein MIDI Interface haben, dann die klanglichen Vorlieben… u.s.w. Von daher ist meines Erachtens eine gewisse Flexibilität notwendig.

    Das bringt mich auch gleich zu den Effekten. Die Boutiques z.B. haben interne Effekte, der Nord A1 z.B., der DeepMind 12, der OB-8, etc. Warum sollte man sich nicht der internen Effekte bedienen, wenn sie Teils des gespeicherten Klanges sind? Und dann stehen die, die keine internen Effekte haben im Regen. Ob es den Aufwand rechtfertigt eine dry und eine wet Version zur Verfügung zu stellen kann jeder selbst entscheiden.

    Liebe Grüsse,
    Peter

    Reply

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