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Return of an old friend – Yamaha DX7

7. Dezember 2014 - Foto, Taste
Return of an old friend – Yamaha DX7

After an hour of cleaning. I do not know what the previous owner did to this instrument. In German the best word to describe his activities would be „Drecksau“. This also would perfectly describe the way how he does business.

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14 thoughts on “Return of an old friend – Yamaha DX7

Jörn

Der DX7 ist eine Legende! Ich habe immer unheimlich gern darauf gespielt. Glückwunsch – und viel Freude damit!

Nebenbei: Manchmal wünscht man sich, dass man solche Dinge noch mal neu kaufen könnte …

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    petermmahr

    Wie wahr, wie wahr, denn der Vorbesitzer war eine ziemliche …… Ich habe eine Stunde geputzt und das hat teils Monk’sche Züge angenommen.

    Ja, ich hatte ihn mir damals als er erschien neu gekauft. Das war möglich, da ich die gesamten Sommerferien arbeitend verbracht und das Sparschwein geschlachtet hatte. Als ich ihn dann das erste Mal eingeschaltet habe, war ich masslos enttäuscht! Dachte ich doch, dass all diese tollen Sounds, die ich hörte aus dem DX7 stammten. Tja, da lernt man auf die harte Weise wie naiv man beim Betrachten von Auftritten und Videos sein kann. 🙂 Später habe ich dann viele Sounds programmiert und ihn geliebt. Einer meiner Sounds hat es dann sogar in Yamahas „Milestone“ Magazin geschafft.

    Aber bevor das hier in Sentimentalität ausartet, ich mag ihn ob seiner dynamischen Klänge und des extrem weiten klanglichen Spektrums. Schade, dass ihn das E-Piano Preset in ein Eck gestellt hat, in das er eigentlich nie gehört hat.

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Jörn

Eben wegen der Klangdynamik habe ich meinen ehemaligen TG77 sehr lange nachgetrauert. Nebenbei: Cool, das mit dem Sound und dem Magazin! Noch was: Ich habe auf dem DX7 und dem TG77 fast ausschließlich E-Pianos gespielt. 🙂

Die Bässe sind aber auch sehr brauchbar – und einige Synthesizer-Sounds sind (auch) wegen ihrer Klarheit zum Niederknien schön …

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    petermmahr

    Da ist nichts Falsches dran, ihn aber darauf zu reduzieren fände ich schade. Denn wie Du schreibst, auch die klaren Synthesizersounds sind seines ebenso wie glockiges, und vieles mehr.

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Juergen

Mit dem DX7 verbinden sich bei mir viele Erinnerungen. Anfangs habe ich ihn mehrmals von einem Musikerkollegen ausgeliehen, weil ich mir das Instrument damals nicht leisten konnte. Später habe ich dann die Modul-Version TX7 gekauft und noch später einen weiteren TX7 gebraucht, um mehr Sounds gleichzeitig nutzen zu können, das waren die Atari-Zeiten. Ich habe hauptsächlich E-Pianos verwendet, den Marimba Sound, Funk-Bass und schöne Strings, eigentlich untypisch und auch kein Factory-Sound sondern zugekauft.

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    petermmahr

    Hallo Jürgen,

    Eine schöne Anekdote. Ich glaube viele unserer Generation verbinden positive wie negative Erinnerungen mit dem DX-7. Meine Wenigkeit zählt auch zur ersten Gruppe und natürlich habe auch ich E-Pianos drauf programmiert. Mein Ziel war es den Sound aus Ulla Meineckes „Die Tänzerin“ hinzubekommen. Eigentlich versuche ich das heute noch mit dem Yamaha CP1. Aber der DX-7 konnte einfach viel mehr, so wie Du un Jörn geschrieben haben. Wenn ich mich nicht täusche, verwendeten sogar Kraftwerk in „Sex Objekt“ einen DX Streichersound. Bin mir aber nicht sicher,…

    Für mich war der DX-7 die Eintrittskarte ins MIDI Zeitalter, wenngleich er einen Sequenzer bei mir nicht erlebt hat. Später, als die Preise total im Keller waren, habe ich mir dann einen DX-5 und ein TX-816 gekauft. Leider habe ich keinen praktikablen Weg gefunden um am TX-816 schnell Klänge zu programmieren und die Speicherbatterien und deren kurze Lebenszeit taten ein Übriges. So steht es heute noch in meinem alten Studio. Über den DX-5 freut sich nun ein anderer. Aber der DX7IIFD macht richtig Spaß.

    Liebe Grüße,
    Peter

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      Jörn

      TX816! Ganz vergessen. Das Teil hatte ich auch in meinem Rack. Wenn ich es korrekt erinnere, aber nur mit 6 Modulen. Das waren noch Zeiten. Gott, für Nostalgie bin ich echt empfänglich. 🙂

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        petermmahr

        Apropos Nostalgie. Heute habe ich für einen Freund den JX-10 aus meinem alten Studio geholt. Nachdem ich ihn von einer leichten Staubschicht befreit und auf seine Funktionsfähigkeit hin getestet habe, musste ich feststellen wie genial der eigentlich klingen kann! Natürlich ist er bedingt durch die schlappen Envelopes nicht für alle Sounds geeignet, aber Pads kann er hervorzaubern, da fällt einem die Kinnlade runter. Oliver, ich hoffe Du liest hier nicht mit…..

        Roland hat meines Erachtens eine zeitlang mit die besten Synthesizer hergestellt. Schade, dass dieses Segment offenbar nicht mehr von dem Interesse ist.

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          Jörn

          Den JX-10 hatte ich nie auf der Liste. Überhaupt gab’s mal eine Phase, in der sich (in meinen Ohren) Roland-Sachen alle recht ähnlich anhörten. Das galt aber auch für Korg und Yamaha. Weiß aber nicht, wie das jetzt ist.

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          petermmahr

          Jetzt klingen sie alle gleich. 🙂 Spaß beiseite, Korg ist da derzeit wirklich eine löbliche Ausnahme. Roland versucht sich wohl auch wieder, schön langsam und wer weiß, vielleicht investiert Yamaha auch wieder Geld und Ideen in neue Produkte. Der „geiz ist geil“ Wahnsinn wird hoffentlich eines Tages als absoluter Schwachsinn entlarvt und zu einer überflüssigen Randnotiz der Geschichte verkommen….

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          microbug

          Stimmt, heute bauen die nur noch gewinnoptimierte Lichtorgel-Tischhupen aus Vollplaste und überhöhten Preisen, man braucht sich nur mal das Teardown-Video von Markus Fuller zum Sytstem-8 anschauen, was da alles vorgesehen war und zusammengestutzt wurde.
          Aber Peter, einen JX-10 verstauben lassen, tsts. BTW: So einer war viele Jahre lang mein Hauptsyth und Masterkeyboard, zusammen mit einem erst spät erstandenen DX7II. Den JX-10 sollte man aber heute nicht ohne entweder das neue ROM von Colin „Sequentix“ Fraser oder das noch bessere, komplette Assigner-Rewrite von vecoven.com betreiben, da man damit auch endlich Patches kompatibel zum MKS-70 via MIDI speichern kann.

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          Peter M Mahr

          Hallo Dietmar,

          Long time no see… schön von Dir zu lesen. Ich hoffe Dir geht es gut.

          Zu Roland äussere ich mich besser nicht. Das überlasse ich lieber „Fanboys“ und denen die in ihren Testberichten mit Superlativen um sich werfen. Das SYSTEM-8 klingt dennoch recht gut, aber … ich wollte ja nicht. ?

          Der JX-10 kam mindestens 2nd hand zu mir und befand sich in bemitleidenswertem Zustand, aber zum Glück nicht in einem derartig katastrophalem wie der DX-7II. Die Tastatur fand ich ganz gut, für Synthesizerklänge. Und da sind die Pads nicht zu unrecht als seine Stärke bekannt.

          Mir geht es jetzt aber so wie Jörn damals, ich kann mit „dem“ Rolandsound nichts anfangen. Ein lieber Freund hat mir einen seiner beiden Juno-60 geborgt… was soll ich Dir sagen? Ich habe eine schlechtes Gewissen…

          Aber vermutlich werde ich alt, da mir aktuell kein Polyphoner gefällt, egal ob Vintage oder aktueller Analoger. Ein anderer sehr geschätzter Freund und Kollege, meinte unlängst, dass Synthesizer monophon sind. Zunächst habe ich es nicht verstanden, mittlerweile teile ich seine Meinung (im Falle der Analogen). Ansonsten hoffe ich auf etwas Neues und ich gehe davon aus, dass das am Weg ist. Die Renaissance muss erst einmal zu einem Ende kommen und Hr. Behringer leitet meines Erachtens diese Phase aktuell gerade ein.

          Aktuell interessieren mich „Klassiker“ und im Bereich der Synthesizer stehen sie schon hier. Dann möchte ich mein Rhodes endlich so repariert bekommen wie es sein sollte. Wenn das nicht klappt, lautet die Devise „Geld sparen“…. Wir haben einander bei meinem letzten Messebesuch, glaube ich, erst am Waldorfstand getroffen, denn sonst wüsstest Du worauf ich sparen würde.

          Liebe Grüsse,
          Peter

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Markus

„Die Tänzerin“ – Wie lange habe ich an den Titel nicht mehr gedacht. Ja, den (das?) Riff habe ich damals auch etliche Male auf allen möglichen Roland, Yamaha oder Ensoniq Varianten gespielt. Den DX7 hatte ich sogar mal eine Zeit lang. Gebraucht für 100 DM geschossen! Irgendwann dann aber doch wieder (teurer) verkauft 😉 Schönes Teil aber mein Hardware-Park ist schon lange kein Park mehr. Von Rolands neueren Geräten hätte mich der JD8000 gereizt. Ansonsten habe ich mittlerweile gar keine Roland Geräte mehr. Der letzte (Juno-Stage) ging neulich noch weg.

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    petermmahr

    Hallo Markus,

    Die neueren Sachen von Roland, vielleicht mit Ausnahme der TR-8 und auch des Jupiter-80s, finde ich durch die Bank ziemlich uninteressant. Mit dem Jupiter-80, konkret mit der Bezeichnung hat sich Roland dann aber auch noch einmal ordentlich ins Knie geschossen….. vermute aber, dass sie einfach ihr Hauptaugenmerk auf andere Dinge ausgerichtet haben. Auf amazona.de gibt es ein gutes Interview.

    Die Tänzerin wurde, wenn ich mich recht entsinne, von Edo Zanki auf einem Yamaha GS2 komponiert aber mit Reinhold Heils GS1 eingespielt. Der Song lebt meines Erachtens von der genialen Spannung die sich zwischen Ulla Meineckes Stimme und dem GS1 aufbaut. Minimalistisch und genial eingespielt. Am CP1 habe ich einen Sound der in die Richtung geht, dem aber der Bambusanteil fehlt. 🙂

    Du arbeitest wohl mehr im Computer. Von daher verstehe ich gut, dass Du den Fuhrpark reduziert hast. Ich habe meinen ebenfalls reduziert, verwende aber nach wie vor ausschließlich Hardware. Mein „Studio“ ist eine PC/Mac-freie Zone, allerdings habe ich aber auch keine Projekte mehr laufen, wenn es ohne gar nicht geht.

    Liebe Grüße,
    Peter

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